Sur le continu linéaire. (Q2619954)

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scientific article; zbMATH DE number 2539811
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    Sur le continu linéaire.
    scientific article; zbMATH DE number 2539811

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      Sur le continu linéaire. (English)
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      1934
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      Mitteilung von Ergebnissen zur Theorie der geordneten Mengen, ohne Beweise. I. Notwendig und hinreichend dafür, daß eine stetige Menge \(E\) nach einer Teilmenge \(F\) ``entwickelt'' werden kann, d.h. eine Darstellung der Form \[ E = \sum _{a \varepsilon F} E_a \text{ mit}\;a \in E_a,\;E_a E_b = 0 \text{ für}\;a \neq b \] zuläßt, ist, daß \(F\) keine Lücken hat und entweder ein erstes und letztes Element besitzt oder mit \(E\) koinitial bzw. konfinal sei. Ist \(F\) stetig, so ist die Entwicklung eindeutig, udn die \(E_a\) sind ``Intervalle'' \(c_a \leq x \leq d_a\) (wozu auch Punkte und die evtl. auftretenden einseitig abgeschlossenen Anfangs- und Endintervalle von \(E\) zu rechnen sind). -Nach \textit{Hausdorff} (1906; F.d.M. 37, 70-71) sind die Mengen vom Ordnungstypus \(\vartheta ^{(\omega ^\alpha )^\ast }\) (wobei, wie üblich, \(\vartheta \) den Ordnungstypus des reellen Intervalls \(<0,1>, \;\omega \) den der natürlichen Zahlen, \(\ast \) den Übergang zum Inversenm Ordnungstypus bezeichnt, und \(\alpha \) eine Zahl der ersten oder zweiten Zahlklasse ist) homogen, d.h. jedem ihrer Intervalle ähnlich, und bei verschiedenem \(\alpha \) voneinander verschieden; Verf. behauptet, daß dies im wesentlichen die einzigen homogenen Typen seien. - Schließlich gibt Verf. sieben Charakterisierungen des reellen Intervalls \((0,1)\), etwa von der Art: \(E\) ist stetig, besitzt weder ein erstes nich ein letztes Element, und jede Menge von paarweise fremden Teilintervallen von \(E\) ist höchstens abzählbar - und knüpft daran zwei Formulierungen der Kontinuumhypothese. II. Nach dem Verfahren der Intervallschachtelungen gelangt man von einer geordneten Menge \(E\) zueiner Menge \(\tilde {E}\), die keine Lücken mehr besitzt; ebenso zu einer zweiten lückenlosen Menge \(\bar {E}\), wenn man für die Intervallschachtelungen auch die evtl.vorhandenen einseitig abgeschlossenen Anfangs- und Endintervalle benutzt, was gegebenenfalls dem Hinzufügen eines ersten und letzten Elements zu \(\tilde {E}\) entspricht. - Ist \(F\) eine Teilmenge der stetigen Menge \(E\) und vom Typus \(\vartheta \), so führen die Intervallschachtelungen von \(F\) natürlich wieder zu \(F = \tilde {F}\). Erweitert man jetzt jedes Intervall von \(F\) zu einem Intervall von \(E\) mit denselben Endpunkten, so ist dadurch jedem Element \(a\) von \(F\) ein Intervall \(E_a\) (evtl. wieder ein Punkt) von \(E\), der Durchschnitt der entsprechenden Intervallfolgen von \(E\), zugeordnet, und die \(E_a\) sind gerade die in der Entwicklung von \(E\) nach \(F\) auftretenden Intervalle. Durch Anwendung desselben Verfahrens auf die \(E_a\) mit \(F_a < E_a\) (\(F_a\) vom Typus \(\vartheta \) oder \(1\), je nachdem ob \(E_a\) stetig oder ein Punkt) gelangt Verf., bei geeigneter Definition des Verfahrens für Limeszahlen, zu einer wohlgeordneten Folge von immer feiner werdenden Entwicklungen von \(E\), die Aufschluß über die Struktur von \(E\) geben kann. So erhält er den folgenden Satz: Bedeutet \(m_1E\) die kleinste Kardinalzahl von der Eigenschaft, daß es eine in \(E\) dichte Menge der Mächtigkeit \(m_1\) gibt, \(m_2E\) die größte Kardinalzahl, die als Mächtigkeit einer Menge von paarweise fremden (offenen) Intervallen von \(E\) auftritt, \(m_3E\) die kleinste Kardinalzahl, die als Mächtigkeit eines \(E\) definierenden Umgebungssystems vorkommt, so gilt für unendliche geordnete Mengen \(E : m_1E \leq m_2E = m_3E. m_1E = m_2E\) kennzeichnet die dichten Mengen, \(m_1E > m_2E\) die endlichen Mengen. III. Unter einem ``tableau remifié'' versteht Verf. ein durch Indexkomplexe in gewisser Weise angeordnetes Schema von Mengen \(G_{a_0}, G_{a_0a_1},\cdots, G_{a_0a_1 \cdots a_\alpha }, \cdots,\) wobei \(\alpha \) von der ersten oder Zweiten Zahlklasse ist und jeder Index \(a_\xi \) eine Menge \({a_\xi }\) durchläuft. Dieses Schema wird angewendet auf die bei den sukzessiven Entwicklungen einer stetigen Menge \(E\) auftretenden Mengen \(E_{a_0a_1\cdots a_\alpha } \text{ und}\^^MF_{a_0a_1\cdots a_\alpha }\). Für Einzelheiten muß auf die Note selbst verwiesen werden; Ref. hat sie nicht verstanden. - Verf. skizziert dann noch eine Möglichkeit zur Verallgemeinerung der \textit{Fréchets}chen Klassen (D), wobei in der Entfernungsdefinition an Stelle der reellen Zahlen eine geordnete Menge tritt.
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