Cremona's Diophantine equations. (Q2620134)
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scientific article; zbMATH DE number 2540026
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Cremona's Diophantine equations. |
scientific article; zbMATH DE number 2540026 |
Statements
Cremona's Diophantine equations. (English)
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1934
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Es seien \(\varrho \) Basispunkte gegeben. Verf. befaßt sich mit linearen Kurvensystemen vom Grad \(x_0\), vom Geschlecht \(p\), der Dimension \(d\), die \(x_i\)-fach durch den \(x_i\)-ten Basispunkt hindurchgehen. Zwischen diesen Zahlen besteht das Gleichungssystem \[ \begin{aligned} \sum _{i=1}^\varrho x_i^2 &= x_0^2 + 1 - d - p,\\ \sum _{i=1}^\varrho x_i &= 3x_0 - 1 - d + p. \end{aligned} \tag{1} \] Besonders bemerkenswerte Spezialfälle sind 1) die Systeme \(p = 0,\;d = 2\): das sind die Netze von Kurven, die durch \textit{Cremona}-Transformationen in das Netz der Geraden übergehen. Verf. nennt sie \(c\)-Netze; 2) die Systeme \(p = 0, d = 0\): das sind die Fundamentalkurven einer \textit{Cremona}-Transformation, die ``\(P\)-Kurven''; 3) die Systeme \(p = 0, d = - 1\): dies sind Kurven, die durch die Forderung, durch den \(i\)-ten Basispunkt \(x_i\)-fach hindurchzugehen, überbestimmt sind. Nur bei spezieller Lage der Basispunkte gibt es solche Kurven. In diesem Fall entartet eine durch die Basispunkte und ihre Vielfachheiten definierte \textit{Cremona}-Transformation. Beispiel: Eine Gerade durch drei Punkte, Verf. nennt diese Systeme \(D\)-Bedingungen. Verf. gibt ein arithmetisches Verfahren an, alle Lösungen der Gleichungen \((1)\) bei gegebenen \(\varrho, p, d\) aufzuzählen. Von diesen Lösungen gibt es drei Arten: eigentliche, denen auch geometrisch ein irreduzibles Kurvensystem entspricht, entartete, für die die Kurvensysteme zerfallen, und virtuelle, denen kein Kurvensystem entspricht. Außerdem teilen sich die Lösungen in Klassen ein, derart, daß die Lösungen einer Klasse durch \textit{Cremona}-Transformationen ineinander überführbar sind. Verf. gibt ein arithmetisches Verfahren, aus jeder Klasse einen einfachsten Vertreter eindeutig zu bestimmen, um die Äquivalenzfrage zu lösen. Verf. gibt für \(\varrho \leq 10\) alle \(C\)-Netze, \(P\)-Kurven, \(D\)-Bedingungen an, die Anzahl der Klassen, in die sie sich einordnen, sowie Merkmale, an denen man erkennt, welchen Klassen und Arten die einzelnen Lösungen angehören. Für \(\varrho = 9\) gibt es eine Klasse von \(P\)-Kurven, eine von \(D\)-Bedingungen, eine eigentliche und eine entartete Klasse von \(C\)-Netzen. Für \(\varrho = 10\) gibt es eine Klasse von \(D\)-Bedingungen, eine unendliche Mannigfaltigkeit von \(P\)-Kurven, eine eigentliche, zwei entartete und drei virtuelle Klassen von \(C\)-Netzen. Schließlich behandelt Verf. noch folgende Frage: Jede \textit{Cremona}-Transformation läßt sich als lineare Substitution der Zahlen \(x\) auffassen. Verf. bestimmt nun auch zu jeder virtuellen \textit{Cremona}-Transformation eine Substitution mit rationalen Koeffizienten. Diese können in speziellen Fällen auch ganz sein. Bei eigentlichen \textit{Cremona}-Transformationen sind sie immer ganz. Es wird damit eine sinnvolle Erweiterung der \textit{Coble}schen Gruppe der \textit{Cremona}-Transformationen gegeben. (V 5 A.)
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