Etude des fonctions sousharmoniques au voisinage d'un point. (Exposés mathématiques III.) (Q2620673)
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scientific article; zbMATH DE number 2540674
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Etude des fonctions sousharmoniques au voisinage d'un point. (Exposés mathématiques III.) |
scientific article; zbMATH DE number 2540674 |
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Etude des fonctions sousharmoniques au voisinage d'un point. (Exposés mathématiques III.) (English)
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1934
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Dieser Bericht gibt einen guten Einblick in die Theorie der subharmonischen Funktionen, sowiet es sich um Fragestellungen handelt, die der Verf. für harmonische Funktionen in seinen Arbeiten beantwortet hat, oder wie sie sich in der Potentialtheorie zwangsläufig ergeben. Die Definition der subharmonischen Funktion wird nach \textit{F. Riesz} (1926; F. d. M. 52, 497 (JFM 52.0497.*)) gegeben, und es wird gezeigt, wie man auf einfachste Weise subharmonische Funktionen erhalten kann, z. B. als Linearkombinationen von subharmonischen Funktionen mit positiven Koeffizienten; ist \(u\) harmonisch, so sind \(| u| \) und \(\dfrac 12(u+| u| )=\overset {+} {u}\) subharmonisch. Eine konvexe Funktion einer harmonischen Funktion \(u\) und eine wachsende konvexe Funktion einer subharmonischen Funktion sind subharmonisch. Der Begriff der besten harmonischen Majoranten einer subharmonischen Funktion, eingeführt von \textit{Riesz}, wird nutzbar gemacht; ebenso der Satz von \textit{Riesz}, daß\ der Mittelwert \(\mathfrak M_ru\) einer subharmonischen Funktion \(u\) eine konvexe Funktion von \(\log \dfrac {1}{r}\) ist. \(O\) sei der isolierte singuläre Punkt, in dessen Umgebung \(u\) subharmonisch ist, \(OM=r\). Für \(u(M)=\lambda (M)\log \dfrac {1}{r}\) gilt bei \(r\to 0: \mathfrak M_ru\) geht (wachsend) gegen \(+\infty \) oder (fallend) gegen einen Wert \(u_m(O)\geqq -\infty \). Ähnliches gilt für \(\mathfrak M_r\lambda \). Ist \(u_m(O)=+\infty \), so ist \(\lambda _m(O)>0\) (nicht Null). Ist \(u\) nach oben beschränkt, so existiert \(\bar u(O)\) (\(\lim \sup u\) für \(r\to 0\)). Es ist dann \(\bar u(O)=u_m(O)\). Ferner gilt \(u(M)\leqq \lambda _m(O)\log \frac {R}{r}+I_R\), wo \(I_R\) das \textit{Poisson}integral für den Kreis mit festem Radius \(R\) ist. Daß\^^M\(\lambda _m(O)\) endlich ist, ist die notwendige und hinreichende Bedingung für die Existenz einer harmonischen Majorante. Ist \(h\) die kleinste harmonische Majorante, so läßt sich aus dem Verhalten von \(h\) in \(O\): \[ h(M)=\text{harmonische Funktion in }O +\lambda _m(O) \log \frac {1}{r}+\sum \limits _{1}^{\infty }\frac {\psi _n}{r^n} \] auf das Verhalten von \(u\) schließen. Ist \(r^{\mu }\mathfrak M_r(| u| )\) beschränkt, so sind alle \(\psi _n\) mit \(n>\mu \) null. Existiert in einem Gebiet \(\varOmega \) \(\varDelta (u)\) (es ist \(\geqq 0\)), so ist notwendig und hinreichend, daß\ in \(\varOmega \) eine harmonische Majorante existiert, daß\ \(G(M,P)\varDelta u(M)\) (\(G\)=\textit{Green}sche Funktion) summabel ist. \[ u(M)+\iint \limits _{\varOmega }G(M,P)\varDelta u(P)d\sigma _P \] ist die kleinste harmonische Majorante in \(\varOmega \). Man kann Anwendungen dieser Sätze geben: Studium der Lösung des \textit{Dirichlet}problems auf dem Rande, Verhalten der Lösungen von \(\varDelta u=\varphi (M)\) (\(\varphi \) stetig außerhalb \(O\)) im Punkte \(O\), desgleichen der Lösungen von \(\varDelta (u)=c(M)u\) \((c\geqq 0)\).
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