Electromagnetism, independent of metrical geometry. I: The foundations. II: Variational and further generalisation of the theory. III: Mass and mition. IV: Momentum and energy; waves. (Q2620862)

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scientific article; zbMATH DE number 2541888
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    Electromagnetism, independent of metrical geometry. I: The foundations. II: Variational and further generalisation of the theory. III: Mass and mition. IV: Momentum and energy; waves.
    scientific article; zbMATH DE number 2541888

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      Electromagnetism, independent of metrical geometry. I: The foundations. II: Variational and further generalisation of the theory. III: Mass and mition. IV: Momentum and energy; waves. (English)
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      1934
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      I. Diese Arbeit ist in großen Zügen eine Zusammenfassung der in F. d. M. \(60_{\text{I}}\), 760 besprochenen Arbeit. Es wird folgendes Programm entwickelt: Weil die geometrischen Begriffsbildungen in der Physik auf äußerst komplizierten und nur im Makroskopischen sinnvollen Erscheinungen beruhen, soll man nicht, wie dies in den meisten modernen Theorien geschieht, den fundamentalen Gleichungen der Physik irgendeine Geometrie (z. B. eine \textit{Riemann}sche, affine, projektive oder konforme Geometrie) zugrunde legen, sodern vielmehr die Physik unabhängig von der Geometrie entwickeln. Dabei sollen dann schließlich (in einer noch unbekannten Weise) die geometrischen Größen als statistische Mittelwerte gewisser physikalischer Größen herauskommen. Die \textit{Maxwell}schen Gleichungen \[ \mathfrak {s}^ i = \partial _j \mathfrak {H}^{ij}; \quad F_{ij} = 2 \partial _{[{}_i\varphi _j]} \] sowie zwei neu angegebene Variationsprinzipien weisen einen vollständigen Parallelismus auf zwischen \(F_{ij}\) und \(-\varphi _i\) einerseits und \(\mathfrak {H}^{ij}\) und \(\mathfrak {s}^i\) anderseits. Bei den Verbindungsgleichungen \(F_{ij}=\frac {1}{2}\eta _{ijkl}\mathfrak {H}^{kl}\) hört dieser Parallelismus auf. Um diesen Mangel zu beheben, wird angesetzt \[ F_{ij} = \int ^4 \frac {1}{2} \gamma _{ijk'l'} \mathfrak {H}^{k'l'} d \Sigma ' \] und \[ \varphi _i = \int ^4 \frac {1}{2} \gamma _{ij'} \mathfrak {s}^{j'} d \Sigma '. \] Die erste Gleichung trägt Erscheinungen wie z. B. Hysteresis Rechnung; die zweite ist eine Erweiterung des \textit{Poisson}schen Integrals. Allgemein lassen die Gleichungen die Möglichkeit offen, daß \(F_{ij}\) nicht lediglich von den Werten der \(\mathfrak {H}^{ij}\) im selben Weltpunkt, sondern vom ganzen Feld der \(\mathfrak {H}^{ij}\) abhängen. Weiter werden die Variationsprinzipien verallgemeinert, Identitäten zwischen \(\gamma _{ijk'l'}\) und \(\gamma _{ij'}\) aufgedeckt und die Integralumkehrformeln der obigen Gleichungen angegeben. III. In \S 2 wird eine neue Form der Bewegungsgleichungen eines dynamischen Systems gegeben, nämlich \[ 2dq^{\mu } \partial _{[\mu }p_{\lambda ]} = 0, \] wo \(p_{\lambda } = \frac {\partial Hdt}{\partial q^{\lambda }}\) von den \(q^{\lambda }\) und den \(dq^{\lambda }\) abhängig sind. In \S 3 wird gezeigt, daß diese Gleichungen besagen, daß der Impuls-Energie-Vektor während der Bewegung konstant ist im Sinne der \textit{Lie}schen Ableitung. (N. B.: Die \textit{Lie}sche Ableitung ist unabh\"ngig von irgendeiner Übertragung.) In \S 4 werden diese Gleichungen angewandt auf die relativistische Bewegung eines materiellen Punktes in einem elektromagnetischen Felde. \(p_i\) \((i=1, \dots,4)\) wird aufgespalten in einen potentiellen Teil \(f_i=\frac {e}{c}\varphi _i\) und einen kinetischen Teil \(j_i=mv_i\). Deutung von \(j_i\) mittels eines Potentials \(j_i=\frac {e}{c}\varphi _i^{\overline {0}}\) (wo \(\varphi _i^{\overline {0}}\) eine Art Mittelwert des Selbstpotentials \(\varphi _i^{0}\) ist) führt zum \textit{Eddington}schen Wert des Elektronenradius. Die Bewegungsgleichungen lauten jetzt: \[ \mathfrak {s}^i F_{ji} =0, \] wo \(F_{ji}\) und \(\mathfrak {s}^j\) das totale (innere und äußere) Feld bzw. der totale Strom ist. Für die Ladung bzw. Ruhmasse einer Kugel wird hergeleitet: \[ e = 4 \pi \int _0^{\infty } \varrho (r) r^2 dr, \quad mc = 4 \pi \int _0^{\infty } \varrho (r) \varphi (r) r^2 dr. \] IV. In einer konsequenten Feldtheorie kann das \textit{Planck-Einstein}sche Gesetzt für monochromatische, geradlinig polarisierte Lichtwellen, \[ cp_i = \int ^3 \mathfrak {S}_i^h d \mathfrak {S}_h = nh \varkappa _i, \] nicht beibehalten werden, weil das Integral nicht invariant ist bei beliebigen Transformationen der Koordinaten. Diese Schwierigkeit wird behoben, indem Verf. zeigt, daß für einfache Lichtwellen \(\mathfrak {S}_i^{\cdot h}\) in ein Produkt ausartet: \[ \mathfrak {S}_i^h \sim \varkappa _i \mathfrak {W}^h \] (\(\sim \) Heißt: beide Glieder haben gleiche Amplituden), \(\mathfrak {W}^i = \mathfrak {H}^{ij}\varphi _j\). Division der \textit{Plansk-Einstein}schen Gleichungen durch \(\varkappa _i\) führt auf die invariante Form: \[ w = \int ^3 \mathfrak {W}^i d \mathfrak {S}_i = nhc. \] Sie ist gültig für allgemeine Wellenvorgänge, wenn an Stelle von \(\mathfrak {S}_i^h\) eine verallgemeinerte Spannungs-Impuls-Energie-Affinordichte \(\mathfrak {T}_i^h\) eingetragen wird. Einige Spezialfälle werden untersucht, und es wird gezeigt, daß die Gleichungen auch fünfdimensional in invarianter Weise geschrieben werden können.
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