Quelques théories nouvelles en géométrie algébrique. (Q2622443)
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scientific article; zbMATH DE number 2544644
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
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| English | Quelques théories nouvelles en géométrie algébrique. |
scientific article; zbMATH DE number 2544644 |
Statements
Quelques théories nouvelles en géométrie algébrique. (English)
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1933
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Es handelt sich um eine Gesamtübersicht über die vom Verf. entwickelte Theorie der Äquivalenzscharen auf einer algebraischen Fläche \(F\). Zwei Gruppen von je \(n\) Punkten auf \(F\) heißen äquivalent, wenn sie, abgesehen von gemeinsamen Punkten, Gruppen der charakteristischen Scharen irgendeines Kurvennetzes von \(F\) sind oder zu derartigen Gruppen sich ergänzen lassen, wenn man zwei auf irgendeiner Kurve \(D\) äquivalente Gruppen hinzu addiert; die Gesamtheit der zu einer Gruppe in diesem Sinne äquivalenten Gruppen heißt eine Äquivalenzschar auf \(F\). Da die Kurve \(D\) auch reduzibel sein darf, ist zunächst der Begriff der Äquivalenzscharen auf einer reduziblen Kurve \(D\) zu klaren. Liegt \(D\) im \(R_r\), so wird eine Äquivalenzschar auf \(D\) von einem Linearsystem von Hyperflächen \(V_{r-1}\) ausgeschnitten; sie braucht nicht, wie bei irreduziblen Kurven, durchweg linear zu sein. Fünf Typen von Äquivalenzscharen auf \(F\) hat Verf. besonders untersucht: (1) Monoäquivalente Scharen, deren je zwei Gruppen äquivalent auf irgendeiner irreduziblen oder reduziblen Kurve von \(F\) sind; (2) Vollständige Schnittscharen, in deren Gruppen sich die Kurven zweier Linearsysteme auf \(F\) schneiden; sie sind rational; (3) Partielle Schnittscharen, deren Gruppen durch Hinzunahme passender Gruppen einer Äquivalenzschar auf einer Kurve zu Gruppen einer vollständigen Schnittschar werden; (4) Rationale und unirationale Scharen; sie sind gänzlich in monoäquivalenten Scharen enthalten; (6) Scharen, deren Gruppen auf \(F\) (im \(R_3\)) von einer Kurvenfamilie ausgeschnitten werden. Man kann Addition, Subtraktion usw. von Äquivalenzscharen definieren und sie zum Studium der algebraischen Korrespondenzen zwischen zwei Flächen benutzen. Bildet man eine irreduzible Schar von Gruppen von \(n\) Punkten, der Dimension \(r\geqq 2\), birational auf eine Mannigfaltigkeit \(V\) ab, so ist die Korrespondenz \(T\) zwischen \(V\) und \(F\) unter topologischem Gesichtswinkel interessant; sie gibt zur Hervorhebung folgender Sonderfälle Anlaß: (a) \(T\) führt jeden 1-Zyklus von \(V\) in einen nullhomologen 1-Zyklus von \(F\) über: Scharen der Linearzirkulation Null; (b) \(T\) führt jeden 2-Zyklus von \(V\) in einen algebraischen 2-Zyklus auf \(F\) über: Scharen mit algebraischer Flächenzirkulation; (c) \(T\) führt jeden 2-Zyklus von \(F\), von dem ein Vielfaches homolog Null ist, in einen nullhomologen 2-Zyklus von \(F\) über: Scharen der Zyklotorsion Null. Die obigen fünf Schartypen haben die Eigenschaften (a), (b), (c). Vom transzendenten Standpunkt aus sind die Scharen der Linearzirkulation Null dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Gruppe jede lineare Differentialform erster Gattung eine verschwindende Summe hat; das gleiche gilt für die quadratischen Differentialformen erster Gattung bezüglich der Scharen mit algebraischer Flächenzirkulation; dies ist die Erweiterung des \textit{Abel}schen Theorems auf die Doppelintegrale erster Gattung. (V 2.)
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