Mean-value theorems and the Riemann zeta-function. (Q2623201)

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scientific article; zbMATH DE number 2543576
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    Mean-value theorems and the Riemann zeta-function.
    scientific article; zbMATH DE number 2543576

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      Mean-value theorems and the Riemann zeta-function. (English)
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      1933
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      Die Arbeit bezieht sich auf den folgenden Mittelwertsatz über die Zetafunktion: \[ \lim \limits _{T\to \infty }\frac {1}{T}\int \limits _{1}^{T} | \zeta (\sigma +it)| ^{2k}dt=C_k(\sigma ). \tag{*} \] Dabei ist \[ C_k(\sigma )=\sum \limits _{1}^{\infty }\frac {d_k^2(n)}{n^{2\sigma }} \] gesetzt, und \(d_k(n)\) ist der \(n\)-te Koeffizient in der \textit{Dirichlet}entwicklung von \(\zeta ^{(k)}(s)\). Der Satz (*) gilt in folgenden drei Fällen: (I) \(k\) reell, \(\sigma >1\); (II) \(k>0\) und ganz, \(\sigma >\text{Max}\left ( \dfrac 12,1-\dfrac {1}{k}\right ) \); (III) \(k>0\) und ganz, \(\sigma >\dfrac 12\). In diesem Fall gilt (*) nur unter Annahme der \textit{Lindelöf}schen Vermutung (vgl. \textit{Landau}, Vorlesungen über Zahlentheorie (1927; F. d. M. 53, 123 (JFM 53.0123.*)-124) Bd. II,Kap. 3; in der dortigen Bezeichnung besagt die Vermutung \(\mu (\tfrac 12)=0\), vgl. z. B. S. 56, Formel (491)). Im ersten Fall folgt (*) aus einem Satz von \textit{Hadamard}, im zweiten durch Verallgemeinerung aus Sätzen von \textit{Schnee} und \textit{Hardy-Littlewood}, im dritten aus einem Satz von \textit{Hardy-Littlewood} (Literatur seihe \textit{Landau}, Handbuch (1909; F. d. M. 40, 232 (JFM 40.0232.*)-234) und \textit{Titchmarsh}, The zetafunction of Riemann, Cambridge Tracts Bd. 26 (1930; F. d. M. \(56_{\text{II}}\))). Die vorliegende Arbeit führt zur Verallgemeinerung des zweiten Falles auf beliebiges, positiv reelles \(k\); ihr Hilfsmittel bildet neben dem \textit{Bohr-Landau}schen Satz (vgl.\textit{Lan\-dau}, Vorlesungen über Zahlentheorie Bd. II,Kap. 9) und (*) im Fall (I) für positives \(k\) die folgende Aussage in der Richtung von (II): \[ \frac {1}{T}\int \limits _{1}^{T}| \zeta (\sigma +it)| ^4dt=O(1) \] für festes \(\sigma >\dfrac 12\) (\(O\)-Abschätzung in bezung auf wachsendes \(T\)). Ferner werden Mittelwertsätze allgemein funktionentheoretischer Art von \textit{Carlson, Hardy}, Verf. \textit{Pólya, Gabriel} und \textit{Besicovitch} herangezogen. Diese allgemeinen Hilfsmittel führen auf zwei Hilfssätze von folgender Art: A. Für eine in dem durch die Ungleichungen \[ \sigma _1\leqq \sigma \leqq \sigma _2,\quad t\geqq t_0 \tag{**} \] charakterisierten Halbstreifen reguläre Funktion \(f(s)\) der Veränderlichen \(s=\sigma +it\), die dort gleichmäßig einer ``\textit{Phragmén-Lindelöf}- Bedingung'' \[ f(s)=O(e^{e^{ht}})\quad \text{mit} \quad 0<h<\frac {\pi }{\sigma _2-\sigma _1} \] genügt, wird aus der Gültigkeit zweier Ungleichungen von der Form \[ \underset {T\to \infty } {\lim \inf }\frac {1}{T^{\alpha }} \left ( \int \limits _{t_0}^{T}| f(\sigma +iy) | ^{\tfrac {1}{\alpha }}dt\right ) ^{\alpha }\leqq A \] mit \[ a=a_1>0,\quad \alpha =\alpha _1>0 \quad A=A_1>0, \quad \sigma =\sigma _1 \] bzw. \[ a=a_2>0,\quad \alpha =\alpha _2>0 \quad A=A_2>0, \quad \sigma =\sigma _2 \] bei nichtnegtiven \(\vartheta _1\) und \(\vartheta _2\) mit \(\vartheta _1+\vartheta _2=1\) auf die Gültigkeit einer dritten Ungleichung derselben Form mit \[ \sigma =\vartheta _1\sigma _1+\vartheta _2\sigma _2, \quad \alpha =\vartheta _1\alpha _1+\vartheta _2\alpha _2,\quad a=\vartheta _1a_1+\vartheta _2a_2, \quad A=A_1^{\vartheta _1}A_2^{\vartheta _2} \] geschlossen (in geringer Abänderung der Bezeichnung). B. Ist \(f(s)\) regulär in \(\sigma _1\leqq \sigma \leqq \sigma _2\), \(t\geqq t_0\), existiert für \(q>0\) \[ \lim \limits _{T\to \infty }\frac {1}{T}\int \limits _{t_0}^{T} | f(\sigma +it)| ^qdt=\mathfrak M _q(\sigma ) \] für unendlich viele \(\sigma \)-Werte mit einem Häufungspunkt in \(\sigma _1<\sigma <\sigma _2\), gilt für gewisse \(Q>q\) \[ \frac {1}{T}\int \limits _{t_0}^{T} | f(\sigma +it)| ^Qdt=O(t) \] gelichmäßig in \(\sigma _1\leqq \sigma \leqq \sigma _2\), und ist die Anzahl der Nullstellen von \(f(s)\) in \(\sigma _1\leqq \sigma \leqq \sigma _2\), \(t_0\leqq t\leqq T\) ein \(o(1)\), so existiert \(\mathfrak M _q(\sigma )\) für alle \(\sigma \) aus \(\sigma _1<\sigma <\sigma _2\), und zwar gleichmäßig in jedem innerhalb von \(\sigma _1<\sigma <\sigma _2\) gelegenen Intervall, und \(\mathfrak M_q(\sigma )\) kann als Wertevorrat einer in \(\sigma _1<\mathfrak R(s)<\sigma _2\) regulären Funktion \(\mathfrak M_q(s)=\mathfrak M_q(\sigma +it)\) für \(t=0\) aufgefaßt werden.
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