Le coniche geodetiche. (Q2623403)
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scientific article; zbMATH DE number 2544783
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Le coniche geodetiche. |
scientific article; zbMATH DE number 2544783 |
Statements
Le coniche geodetiche. (English)
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1933
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Eine wohlbekannte elementare Eigenschaft der \textit{Kegelschnitte} kann so ausgesprochen werden: Wenn zwei Geradenbüschel in derselben Ebene so aufeinander bezogen sind, daß die Kurve \(C\), der Ort der Schnittpunkte entsprechender Geraden der beiden Büschel, in jedem ihrer Punkte \(P\) die Winkelhalbierende dieser beiden Geraden zur Tangente hat, so ist \(C\) ein Kegelschnitt, und die Mittelpunkte der beiden Büschel sind die Brennpunkte. Indem Verf. sich dieser Eigenschaft und des von ihm 1924 (F. d. M. 50, 486 (JFM 50.0486.*)) eingeführten Begrins der ``direzioni concorrenti'' längs einer Kurve auf einer Fläche bedient, erhält er eine Ausdehnung des Begrins des Kegelschnitts auf einer beliebigen Fläche; dieser Begriff unterscheidet sich von dem schon bekannten, auf \textit{Betti} und \textit{Weingarten} zurückgehenden dadurch, daß er nur von den Eigenschaften der Fläche in der unmittelbaren Nachbarschaft der Kurve Gebrauch macht. Genau: Verf. nennt ``ellisse oiperbole geodetica di sviluppo'' (geodätische Abwicklungsellipse oder -hyperbel) auf einer Fläche \(\sigma \) eine Kurve \(\varGamma \) von \(\sigma \) von der Beschaffenheit, daß von ihren Punkten zwei Scharen von Richtungen ausgehen, die längs \(\varGamma \) ``concorrenti'' (zusammenlaufende) sind, und zwar so, daß in jedem Punkte von \(\varGamma \) die Richtungen der beiden Scharen, die dort zusammenlaufen, symmetrisch sind zur Flächennormale, oder zur Tangente von \(\varGamma \). Ferner nennt Verf. ``parabola geodetica di sviluppo'' (geodätische Abwicklungsparabel) auf \(\sigma \) eine Kurve \(C\) von der Beschaffenheit, daß von ihren Punkten zwei Scharen von Richtungen ausgehen, und daß die Richtungen der einen längs \(C\) zusammenlaufen, die Richtungen der andern im \textit{Levi}-\textit{Civita}schen Sinne auf \(\sigma \) parallel sind; in jedem Punkte von \(C\) sind die Richtungen der beiden Scharen symmetrisch zur Flächennormalen längs \(C\). Wenn man die Torse, die \(\sigma \) längs \(\varGamma \) oder längs \(C\) berührt, in die Ebene abwickelt, so gehen die betrachteten Kurven tatsächlich in gewöhnliche Ellipsen oder Hyperbeln oder Parabeln über. Verf. gibt für die so eingeführten geodätischen Kegelschnitte die analytische Darstellung. Ferner bemerkt er, daß nur auf den \textit{Liouville}schen Flächen orthogonale Systeme von geodätischen Kegelschnitten im Sinne von \textit{Betti} und \textit{Weingarten} existieren, die geodätische Abwicklungskegelschnitte sind.
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