Criteria of differential mortality. (Q558971)
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scientific article; zbMATH DE number 2546777
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| default for all languages | No label defined |
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| English | Criteria of differential mortality. |
scientific article; zbMATH DE number 2546777 |
Statements
Criteria of differential mortality. (English)
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1933
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Wenn man bei zwei verschiedenen Volksklassen, z. B. Stand und Land, verschiedene Werte der Sterblichkeit findet, kann man natürlich aus der Verschiedenheit noch keine sicheren Schlüsse ziehen, wie das noch den Verf. Anfänger des statistischen Studiums wohl machen. Es werden daher zwei Kennzeichen entwickelt, die ein Urteil gestatten, ob die Differenzen nicht nur zufällig sind; zunächst das bekannte \textit{Pearson-Fisher}sche \(\chi ^2=\sum \dfrac {(f_i-x_i)^2}{x_i}\), wo \(x_i\) die erwarteten, \(f_i\) die beobachteten Werte sind. Das andere, bisher anscheinend noch nicht gebrauchte Kennzeichen benutzt Summen oder Differenzen der Differenzen, z. B. \[ \frac {({}_{1}R_m-{}_{2}R_m) -({}_{1}R_f-{}_{2}R_f)} {\left [ P_0Q_0\left ( \dfrac {1}{s_1}+\dfrac {1}{s_2} +\dfrac {1}{s_1'}+\dfrac {1}{s_2'} \right ) \right ] ^{\tfrac 12}}. \] Hierbei sind die \({}_1R_m\) usw. die Sterblichkeitsziffern für Männer bzw. Frauen in den Bezirken 1 und 2 mit den Umfängen \(s_1, s_2, s_1', s_2'\); ferner \[ P_0=\frac {(s_1+s_2)p_0+(s_1'+s_2')p_0'}{s_1+s_2+s_1'+s_2'}, \quad Q_0=1-P_0. \] \(p_0, p_0'\) sind Wahrscheinlichkeiten für Männer bzw. Frauen gemäß\^^Meiner Normalver\-teilung. Die Verf. heben freilich selbst die Annahme einer solchen Normalverteilung als bedenklich hervor.
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