Ergänzungen zum Kleinschen Realitätstheorem in der Theorie der ebenen algebraischen Kurven. (Q559879)

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scientific article; zbMATH DE number 2547285
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    Ergänzungen zum Kleinschen Realitätstheorem in der Theorie der ebenen algebraischen Kurven.
    scientific article; zbMATH DE number 2547285

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      Ergänzungen zum Kleinschen Realitätstheorem in der Theorie der ebenen algebraischen Kurven. (English)
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      1933
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      Sind \(n,\nu \) Ordnung und Klasse einer ebenen algebraischen Kurve \(c_n,\varrho =\varrho _1+\varrho _0\) die Anzahl der reellen und imaginären Wendepunkte, analog dual \(r=r_1+r_0\) die Anzahl der Spitzen, \(\delta =\delta _2+\delta _1+\delta _0\) die Anzahl der isolierten, der eigentlichen und der imaginären Doppeltangenten, endlich \(d=d_2+d_1+d_0\) wieder dual die Anzahl der Doppelpunkte, so lautet bekanntlich die \textit{Klein}sche Realitätsformel: \[ K\equiv (\nu -n)-(\varrho _1-r_1)-2(\delta _2-d_2)=0, \] mit \((\nu -n)\equiv (\varrho _1-r_1)\mod 2\). {\parindent=8mm \begin{itemize} \item[-]Dieses Ergebnis wird aus den \textit{Plücker}schen Formeln direkt hergeleitet. \item[-]Als erste Modifikation der obigen \textit{Klein}schen Formel ergibt sich die folgende: \[ K'\equiv 2\{ (\varrho _1-r_1)+3(\delta _2-d_2)\} -(\varrho _0-r_0)=0. \] Als Anwendung hierfür werden Kurven ohne Spitzen mit gleichvielen isolier\-ten doppeltangenten und Doppelpunkten betrachtet, für die folgt, daß\ die Zahl \(\varrho _1\) ihrer reellen Wendpunkte ein Drittel der Gesamtheit der Wendepunkte beträgt. \item[-]Es wird dann die folgende zweite Modifikation der \textit{Klein}schen Formel gewonnen: \[ K''\equiv (\nu -n)(\nu +n-10)+(\varrho _1-r_1) -2(\delta _1-d_1)-2(\delta _0-d_0)=0. \] \item[-]Hierauf wird wieder an die ursprüngliche Form der \textit{Klein}schen Formel ange\-knüpft, und es werden die beiden hinsichtlich ihrer Realitätseigenschaften noch nicht näher untersuchten Sonderfälle \(\nu +n\leqq 9\) betrachtet. \begin{itemize} \item[(a)]Im ersten Fall hat man es mit der autodualen rationalen \(c_4\) zu tun. Dabei ergeben sich sechs verschiedene Typen, die sämtlich realisierbar sind. Es wird noch eine vollständige algebraische Begründung dafür gegeben, daß\ die \textit{Klein}sche Formel im Falle der \(c_4\) mit der Existenz einer einfachen Diskriminantenidentität äquivalent ist. \item[(b)]Als zweites Beispiel wird endlich der Fall \(n=4,\nu =5\) untersucht. Es ergibt sich eine vollständige Tabelle von zwölf möglichen Typen, von denen zehn realisierbar sind. \end{itemize} \end{itemize}}
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