Über rationale Normalkurven. (Q559985)

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scientific article; zbMATH DE number 2547352
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    Über rationale Normalkurven.
    scientific article; zbMATH DE number 2547352

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      Über rationale Normalkurven. (English)
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      1933
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      Verf. knüpft an den folgenden \textit{Borel}schen Satz an: Die zu ihrem dualistischen Bild projektiv-kongruenten Kurven aus einem \(R_n\) sind diejenigen Kurven, deren Differentialgleichung mit ihrer adjungierten Gleichung zusammenfällt. Für \(n=2m\) ist die Kollineation zwischen der Kurve und ihrem dualistischen Bild eine Polarität gegenüber einer nicht entarteten, quadratischen Mannigfaltigkeit; für \(n=2m+1\) eine Polarität gegenüber einem Nullsystem. Das wichtigste und einfachste Beispiel autopolarer Kurven sind die rationalen Normalkurven \(\varGamma _n\) aus einem \(R_n\), deren Parameter-Darstellungen stets auf kanonische Form gebracht werden können. Aus ihr leitet Verf. für die \(\varGamma _n\) das \textit{Borel}sche Ergebnis durch einfache Überlegungen her. Es wird dann der Zusammenhang zwischen den \(\varGamma _n\) und der quadratischen Invariante einer binären Form untersucht, wobei sich sehr interessante Beziehungen ergeben. Es folgt insbesondere der wichtige Satz über die Einzigkeit einer quadratischen Invariante für binäre Formen gerader Ordnung auf rein geometrischem Wege mit Hilfe der rationalen Normalkurven. Die Überlegungen lassen sich auf Invarianten gegebenen Grades \(p (p>2)\) einer binären Form ausdehnen und geometrisch deuten. Es werden dann singuläre Systeme von Geraden betrachtet, die mit den \(\varGamma _n\) in Beziehung stehen und ein Lehrsatz bewiesen, der geometrisch eine gewisse Inzidenzeigenschaft aussagt.
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