Sulle omografie vettoriali soluzioni di alcune equazioni differenziali del \(1^0\) oridine. I, II. (Q560233)

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scientific article; zbMATH DE number 2547502
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    Sulle omografie vettoriali soluzioni di alcune equazioni differenziali del \(1^0\) oridine. I, II.
    scientific article; zbMATH DE number 2547502

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      Sulle omografie vettoriali soluzioni di alcune equazioni differenziali del \(1^0\) oridine. I, II. (English)
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      1933
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      \textit{V. Volterra} (1887, 1902; F. d. M. 19, 299 (JFM 19.0299.*); 33, 355) hat das Studium von Systemen linearer Differentialgleichungen \[ \frac {d\sigma _{rs}}{dx} = \alpha _{rt} \sigma _{ts}\tag{1} \] unter Verwendung eines passenden symbolischen Algorithmus auf eine ``Analysis der linearen Substitutionen'' zurückgeführt. Die Operationen, mittels derer man von den Fundamentallösungen eines solchen Systems zu den Koeffizienten und umgekehrt übergeht, sind von \textit{Volterra} aufgefaßt worden als Analoga der Ableitung und Integration in der gewöhnlichen Analysis. Hier nimmt Verf. das Studium der Systeme (1), die er in symbolischer Form \[ \frac {d\sigma }{dx} = \alpha \sigma \tag{2} \] schreibt, wieder auf; aber er läßt sich dabei von ganz anderen Gesichtspunkten leiten. Die Ableitung und das Integral einer von einer skalaren Veränderlichen abhängigen linearen Substitution - oder Vektorhomographie - werden von ihm im gewöhnlichen Sinn verstanden, während der Modul einer Homographie \(\alpha \) im \(R_n\) im Anschluß\ an \textit{Peano} als ``Maximalwert des Verhältnisses \(\frac {\text{mod}(\alpha {\mathbf x})}{\text{mod}\,{\mathbf x}}\)'' definiert wird, wobei \({\mathbf x}\) einen nicht verschwindenden, beliebig in \(R_n\) veränderlichen Vektor bedeutet. Nach einigen Vorbemerkungen besonders über Ableitungen und Integrale von Homographien beginnt Verf. seine Abhandlung über die Systeme (2) damit, Spezialfälle zu betrachten. Wenn z. B. die Homographie \(\alpha \) konstant ist, wird die allgemeine Lösung von (2) \(\sigma _1 = e^{\alpha x} \sigma _0\), wo \(\sigma _0\) eine willkürliche konstante Homographie bedeutet und \(e^{\alpha x} = 1+ \frac {\alpha x}{1!} + \frac {\alpha ^2 x^2}{2!} + \frac {\alpha ^3 x^3}{3!} + \dots \) ist. Soweit die erste Note. In der zweiten geht Verf. zum allgemeinen Fall über. Er leitet die Entwicklung der Lösung in Integralreihen von jener ab, die für die Gleichung \[ \frac {d{\mathbf y}}{dx} = \alpha {\mathbf y}, \] worin \({\mathbf y}\) eine unbekannte Vektorfunktion von \(x\) ist, \textit{G. Peano} gegeben hat (Atti Torino 22 (1887), 437-446; F. d. M. 19, 308 (JFM 19.0308.*)), und zwar wird \[ \sigma =\sigma _0 + \int ^x_a \alpha \sigma _0 dx + \int ^x_a \alpha \Big (\int ^x_a \alpha \sigma _0 dx\Big )dx + \dots \quad (\sigma _0 \;\text{eine konstante Homographie)}. \] In ähnlicher Weise könnte man die Gleichung \(\frac {d\sigma }{dx} = \sigma \alpha \) behandelt, die man übrigens auch \[ \frac {dK\sigma }{dx} = K\alpha \cdot K\sigma \] schreiben kann (dabie ist z. B. \(K\alpha \) die zu \(\alpha \) konjugierte Homographie). Nun untersucht Verf. ein anderes Integrationsverfahren für (2), welches das Integral in Potenzreihen entwickelt liefert. Er betrachtet Sonderfälle, für die man das Integral in finiten Ausdrücken erhalten kann (z. B. wenn \(\alpha \) mit \(\int \alpha dx\) vertauschbar ist, oder auch wenn \(\alpha \) und ebenso auch \(\alpha \int \alpha dx\) eine Dilatation ist \((\alpha = K\alpha )\)). Er wendet sich dann wieder dem allgemeinen Fall zu und untersucht verschiedene Eigenschaften der Integrale. Schließlich geht er zur allgemeineren Gleichung \[ \frac {d\sigma }{dx} = \alpha \sigma + \sigma \beta + \gamma \tag{3} \] über, worin die Homographien \(\alpha,\beta,\gamma \) gegebene Funktionen von \(x\) sind. Wenn \(\sigma _1\) und \(\sigma _2\) die allgemeinen Integrale von \[ \frac {d\sigma _1}{dx} = \alpha \sigma _1 \;\text{und} \^^M\frac {d\sigma _2}{dx} = \sigma _2 \beta \] sind und \(\sigma _0 = \int \sigma ^{-1}_1 \gamma \sigma _2 dx + \tau _0\) ist (\(\tau _0\) eine konstante willkürliche Homographie), so wird das allgemeine Integral von (3) \(\sigma = \sigma _1 \sigma _0 \sigma _2\). Für \(\beta = - \alpha \), \(\gamma =0\) reduziert sich (3) auf \[ \frac {d\sigma }{dx} = \alpha \sigma - \sigma \alpha, \] eine Gleichung, die in der Quantentheorie auftritt.
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