On some applications of the absolute differential calculus to physics. (Q560235)

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scientific article; zbMATH DE number 2547503
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    English
    On some applications of the absolute differential calculus to physics.
    scientific article; zbMATH DE number 2547503

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      On some applications of the absolute differential calculus to physics. (English)
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      1933
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      Entwicklung und Ausbau des Tensorkalküls trägt für den theoretischen Physiker sicherlich öfter den Stempel einer sehr formalen Angelegenheit. Gleichwohl wird der Nutzen eines gut funktionierenden Kalküls oft gerade in den wohlausgetretenen Pfaden theoretischer Physik nicht zu leugnen sein. So hat schon \textit{H. Thirring} gelegentlich die Grundgleichungen der Elastizitätstheorie in eine kovariante, überraschend einfache Gestalt gebracht (vgl. \textit{H. Thirring}, 1925; F. d. M. 51, 628 (JFM 51.0628.*)). Auch Verf. beginnt mit der Elastizitätstheorie, umfaßt aber mit demselben Formalismus auch die Grundgleichungen des elektromagnetischen Feldes, indem ein Tensor vierter Stufe \(c_{\alpha \beta \gamma \delta }\) bzw. \(c^{\alpha \beta }_{\gamma \mu }\) (mit gewissen Symmetrieeigenschaften) abwechselnd die Rolle des Elastizitäts- bzw. Dielektrizitätstensors spielt. Im ersten Fall hat man von der Relation \[ b_{\gamma \mu } = c^{\alpha \beta }_{\gamma \mu } a_{\alpha \beta } \quad (\alpha,\beta,\gamma,\mu = 1,2,\dots,n) \tag{*} \] auszugehen und unter \(b_{\gamma \mu }\), \(a_{\alpha \beta }\) symmetrische Zug- bzw. Drucktensoren zu verstehen. Dann stellt (*) für \(n=3\) das \textit{Hooke}sche Gesetz für elastische Medien dar. Im zweiten Fall hat man in (*) unter \(b_{\gamma \mu }\) und \(a_{\alpha \beta }\) die schiefsymmetrischen elektromagnetischen Feldtensoren im leeren Raum bzw. im Dielektrikum zu verstehen und erhält aus (*) für \(n=4\) die elektromagnetischen Grundgleichungen. Verf. behandelt sonderlich das \textit{Hooke}sche Gesetz für vollständig isotrope elastische Medien sowie das \textit{Hooke}sche Gesetz für transversal isotrope Medien, wobei sich im Gegensatz zur gewöhnlichen Theorie im allgemeinen Fall sechs Elastizitätskoeffizienten ergeben. Die zugrundeliegenden (Raum-Zeit-)Mannigfaltigkeiten tragen im allgemeinen eine \textit{Riemann}sche, im besonderen eine euklidische bzw. pseudoeuklidische Metrik. Zur besseren Darstellung der symmetrischen, insbesondere der drehsymmetrischen Verhältnisse des Problems wird von \(n\)-Beindarstellungen häufiger Gebrauch gemacht. Eine bemerkenswerte Interpretation ist noch folgende: Ein vollständig isotropes elastisches Medium im physikalischen Raum von drei Dimensionen kann in der vierdimensionalen Raumzeitmannigfaltigkeit als transversalisotropes Medium aufgefaßt werden, wenn seine Symmetrieachse durch die Bewegungsrichtung des Objektes bestimmt wird. (VI 4 A, VII 1.)
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