Beugung am Fernrohrobjektiv und sein Auflösungsvermögen. (Q560267)
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scientific article; zbMATH DE number 2547520
| Language | Label | Description | Also known as |
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| default for all languages | No label defined |
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| English | Beugung am Fernrohrobjektiv und sein Auflösungsvermögen. |
scientific article; zbMATH DE number 2547520 |
Statements
Beugung am Fernrohrobjektiv und sein Auflösungsvermögen. (English)
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1933
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Der Verf. geht von der bekannten (beugungstheoretischen) Formel für die Intensitätsverteilung in der Brennebene einer Kugelwelle aus, deren Brennpunkt das durch ein Objektiv kreisförmiger Öffnung entworfene Bild eines leuchtenden Punktes ist. Er setzt dann eine unendliche in gerader Linie liegende Zahl äquidistanter Lichtpunkte voraus und bestimmt hierfür durch Superposition der einzelnen Intensitätsausdrücke und zweckentsprechende Umformung die Intensitätsverteilung in der Einstellebene, die die Bildpunkte aller jener Lichtpunkte enthält. Solange der in optischen Einheiten ausgedrückte Abstand zweier benachbarter Bildpunkte \(\leq \pi \) ist, ist die Intensitätsverteilung aunbhängig von der Koordinate, die der geraden Linie der Bildpunkte parallel ist, und bis auf einen konstanten Faktor gleich der einer kontinuierlich leuchtenden Linie entsprechenden Lichtverteilung. Der Grenzabstand bestimmt das Auflösungsvermögen des Objektivs. Entsprechende Überlegungen werden für eine Gitter aus leuchtenden Linien angestellt, für die die Intensitätsverteilung wieder bis auf einen konstanten Faktor derjenigen einer kontinuierlich leuchtenden Fläche entspricht, wenn der in optischen Einheiten gemessene Abstand zweier benachbarter Gitterlinien \(\leq \pi \) ist. Ist der genannte Abstand \(>\pi \), so ergibt sich eine Intensitätsverteilung, die von derjenigen der kontinuierlich leuchtenden Ebene verschieden ist. Die Gitterlinien erscheinen jetzt getrennt. Ähnliche Überlegungen werden noch für ein Gitter aus leuchtenden Streifen (endlicher Breite), für eine leuchtende Ebene mit einem dunklen Streifen und für eine endliche Anzahl leuchtender Streifen angestellt und hieraus Folgerungen für das Auflösungsvermögen eines Fernrohrobjektivs gezogen.
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