La cinématique newtonienne et les espaces à connexion euclidienne. (Q560310)
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scientific article; zbMATH DE number 2547541
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
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| English | La cinématique newtonienne et les espaces à connexion euclidienne. |
scientific article; zbMATH DE number 2547541 |
Statements
La cinématique newtonienne et les espaces à connexion euclidienne. (English)
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1933
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Verf. gibt hier folgende Darstellung der ebenen \textit{Newton}schen Kinematik: \(x,y\) seien cartesische Koordinaten in einer festen Ebene, \(t\) die Zeit. Ein Beobachter in einem \textit{Galilei}schen Bezugssystem, das sich mit der Geschwindigkeit \((u,v)\) gegen das feste System bewegt, wird dann als Abstand zweier benachbarter Ereignisse oder Punkte der dreidimensionalen Welt \((x,y,t)\) die Form \[ ds^2 = (dz - utd)^2 + (dy - vdt)^2 + dt^2 \] ansehen. \((u,v)\) tritt hier als zusätzliches willkürliches Element auf, Verf. nennt es die ausgezeichnete Geschwindigkeit. Jedem Punkt \(\mathfrak x\) der Welt \((x,y,t)\) kann man nun eine ausgezeichnete Geschwindigkeit \((u,v)\) zuordnen und drei aufeinander senkrechte Einheitsvektoren \(\mathfrak i, \mathfrak j\) parallel zur festen Ebene und \(\mathfrak k\) in der \(t\)-Richtung. Dann bestimmt das Formelsystem \[ \begin{aligned} \frac {d\mathfrak x}{dt} &= \Big (\frac {dx}{dt} - u\Big ) \mathfrak i + \Big (\frac {dy}{dt} - v\Big ) \mathfrak j + \mathfrak k,\\ \frac {d\mathfrak i}{dt} &= - \frac {du}{dt} \mathfrak k, \;\frac {d\mathfrak i}{dt} = - \frac {dv}{dt} \mathfrak k, \;\frac {d\mathfrak k}{dt} = \frac {du}{dt} \mathfrak i + \frac {dv}{dt} \mathfrak j \end{aligned} \] einen euklidischen Zusammenhang in der Welt \((x,y,t)\). Die \textit{Newton}sche Kinematik kann man daher deuten als eine Differentialgeometrie mit diesem Zusammenhang. Die Geraden der Welt entsprechen den geradlinigen und gleichförmigen Bewegungen, die Linien der Torsion Null den Bewegungen mit fester Beschleunigungsrichtung usw. Der \textit{Meusnier}sche Staz der Flächentheorie entspricht der bekannten Tatsache, daß\ die Normalbeschleunigung nur von der Geschwindigkeit abhängt.
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