Ringplatte und Augenstab. (Q560494)

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scientific article; zbMATH DE number 2547641
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    Ringplatte und Augenstab.
    scientific article; zbMATH DE number 2547641

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      Ringplatte und Augenstab. (English)
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      1933
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      Die erste Teil der vorliegenden Arbeit, der im wesentlichen eine nochmalige Wiedergabe einer früheren Arbeit von \textit{H. Reißner} (Jb. wiss. Ges. Luftf. 1928, S. 126) ist, enthält die allgemeine Theorie der Ringplatte. Hier wird das sogenannte reine Randwertproblem der Ringplatte erledigt, d. h. die Fälle, bei denen an jedem der beiden Kreisränder entweder nur die Spannungen oder nur die Verschiebungen vorgeschrieben werden, z. B. am inneren Rande nur die Verschiebungen und am äußeren nur die Spannungen. Zunächst werden zwei einfache Aufgaben durchgeführt, nämlich die der am äußeren Rande festgehaltenen, am inneren Rande durch einen starren Bolzen belasteten Ringplatte, die auf einen eingliedrigen Ausdruck als Lösung führt, und zweitens die Aufgabe der am inneren Rande durch Normalspannungen, am äußeren Rande durch Tangentialspannungen belasteten Platte; diese Aufgabe ergibt eine zweigliedrige Lösung. Das Hauptkapitel des ersten Teiles ist das unendliche Reihen erfordernde Problem, bei dem an jedem der beiden Randkreise ein Halbkreis unbelastet, der andere durch reine Normalspannungen belastet ist. Anschließend an die sich bei diesem Hauptproblem ergebende Spannungsverteilung werden im zweiten Teil die Verschiebungen, insbesondere die Randverschiebungen, berechnet. Ferner tritt noch folgende neue Aufgabe hinzu, bei der auf einem Halbkreis des Innenrandes die Spannungen gleich Null, auf dem andern die Verschiebungen als die eines starren Randes vorgeschrieben sind: Die aus der primären Randbelastung des ersten Teiles sich ergebenden Verschiebungen zeigen einen elliptischen Verlauf auf der gedrückten Seite statt des geforderten kreisförmigen. Es werden nun geeignete Randbelastungen hinzugefügt, deren jeweilige Beiwerte man so bestimmen kann, daß\ diese Zusatzbelastungen den Halbrand wieder rund drücken, ohne daß\ die Randbedingungen der Spannungsfreiheit an den anderen Randteilen dadurch verletzt werden.
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