Antwort auf die obenstehende Bemerkung von Theodor Sexl. (Q560756)
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scientific article; zbMATH DE number 2547784
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Antwort auf die obenstehende Bemerkung von Theodor Sexl. |
scientific article; zbMATH DE number 2547784 |
Statements
Antwort auf die obenstehende Bemerkung von Theodor Sexl. (English)
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1933
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Zusammenfassender Bericht über die bei der Bewegung einzelner mikroskopischer und submikroskopischer Teilchen geltenden Widerstandsgesetze. Die hierauf bezüglichen theoretischen und experimentellen Arbeiten haben vor allem das Ziel, die Größe eines Einzelteilchens aus seiner Fallgeschwindigkeit in widerstehenden Medien zu bestimmen; andere Methoden der Größenbestimmung werden nur beiläufig erwähnt. Der Verf. zeigt, daß\ die Größenbestimmung erst dann einwandfrei sein kann, wenn das Widerstandsgesetz für jede Substanz experimentell ermittelt ist. Der Stoff wird in hydrodynamische und gaskinetische Arbeiten unterteilt. Die hydrodynamischen nehmen ihren Ausgangspunkt von der fundamentalen Arbeit von \textit{Stokes}, in der ein vollständiges Haften der Flüssigkeit an dem Teilchen eingeführt wird. Bei Gasen muß\ man annehmen, daß\ das Gas nur teilweise vom Teilchen mitgenommen wird, wodurch eine Korrektur an dem \textit{Stokes}schen Gesetz erforderlich wird, die im wesentlichen in der Einführung der sogenannten \textit{Gleitung} in den Widerstandskoeffizienten beruht. Man gelangt so zu dem \textit{Stokes}-\textit{Cunningham}schen Widerstandsgesetz, das jedoch nur unzureichend begründet ist; zu seiner experimentellen Überprüfung wurde eine Reihe von Methoden angegeben, unter anderen die von \textit{Millikan}, \textit{Roux}, die Evakuierungsmethode von \textit{E. Meyer} und \textit{W. Gerlach} und die Druckmethode. Verf. gibt eine ausführliche Darstellung der experimentellen Schwierigkeiten und Fehlerquellen. Zusammenfassend kann behauptet werden, daß\ das \textit{Stokes}-\textit{Cunningham}sche Gesetz bei Teilchen definierter Beschaffenheit und Gestalt eine richtige Größenbestimmung gestattet. Teilchen, bei denen das Zutreffen dieser Bedingungen nicht angenommen werden kann, müssen mittels der Druckmethode auf ihre Struktur und mittlere Dichte untersucht werden. Ausführliches Schriftenverzeichnis. \textit{Th. Sexl} weist auf einige Mißverständnisse und Lücken in dieser Hinsicht hin, worauf der Verf. des Berichtes erwidert.
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