Über die entfernten Raumwellen eines vertikalen Dipolsenders oberhalb einer ebenen Erde von beliebiger Dielektrizitätskonstante und beliebiger Leitfähigkeit. (Q561069)

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scientific article; zbMATH DE number 2547958
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    Über die entfernten Raumwellen eines vertikalen Dipolsenders oberhalb einer ebenen Erde von beliebiger Dielektrizitätskonstante und beliebiger Leitfähigkeit.
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      Über die entfernten Raumwellen eines vertikalen Dipolsenders oberhalb einer ebenen Erde von beliebiger Dielektrizitätskonstante und beliebiger Leitfähigkeit. (English)
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      1933
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      Die Arbeit bildet eine Weiterführung der Gedankenfänge einer Untersuchung des Verf. gemeinsam mit \textit{van der Pol} (über die raumwellen von einem vertikalen Dipolsender auf ebener Erde, Annalen d. Physik (5) 10 (1931), 485; F. d. M. 57), in der die Raumwellen eines Dipolsenders betrachtet werden, der sich direkt auf der Erdoberfläche befindet, wobei noch über Dielektrizitätskonstante und Leiträhigkeit des Erdbodens bestimmte Annahmen gemacht werden. Das Verhältnis dieser beiden Konstanten bleibt jetzt beliebig, ebenso die Lage des Dipols über der Erde, dagegen wird der Bereich des Elevationswinkels, der in der ersten Arbeit von \(0\) bis \(\pi /2\) reichte, auf nicht zu kleine Winkel beschränkt. Das somit gegebene Problem, das schon \textit{Weyl} behandelt hat (Annaletn d. Physik (4) 60 (1919), 481-500; F. d. M. 47, 954 (JFM 47.0954.*)), wird hier golöstdurch Ableitung der Reflexionsformel und deren Gültigkeitsbereich auf Grund des \textit{Green}schen Integrationstheorems. Der Verf. sieht in dem physikalisch mehr durchsichitgen Charakter seiner Ableitung (Analogon zum \textit{Huygens}schen Prinzip) den Vorteil der \textit{Weyl}schen gegenüber (Strahlen mit komplexen Einfallswinkeln). Im Teil I wird die neue Ableitung der Reflexionsformel gegeben und im Vergleich mit gleichen und ähnlichen Rechnungen anderer Autoren (\textit{Weyl, Sommerfeld, van der Pol, Strutt} u. a.) diskutiert. Der Teil II gibt das Kriterium für die Gültigkeit der abgeleiteten Reflexionsformel (ebenfalls besonders in bezug auf die Arbeit von \textit{Weyl}). Der Teil III schließlich bringt die numerische Durchrechnung einiger Beispiele für verschiedene Wellenlängen (\(\lambda \) von 20 m bis 1500 m) und verschiedene Bodenbeschaffenheit (nasser und trockener Erdboden, See- und Süßwasser).
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