Elektostatische Theorie des Plasmas. (Q561095)

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scientific article; zbMATH DE number 2547974
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    Elektostatische Theorie des Plasmas.
    scientific article; zbMATH DE number 2547974

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      Elektostatische Theorie des Plasmas. (English)
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      1933
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      Als Plasma wird nach \textit{Langmuir} ein hoch ionisiertes Gas oder Gasgemisch mit kleiner Raumladung bezeichnet. Jeder Ladungsträger wird im Plasma von einer großen Zahl von anderen Teilchen beeinflußt. Verf. benutzt daher die \textit{Einstein}sche Betrachtungsweise in der Theorie der \textit{Brown}schen Bewegung, die mit endlichen Beobachtungszeiten rechnet, und gelangt zu einer partiellen Differentialgleichung, die die Verteilungsfunktionen für die Dichte und die Geschwindigkeit für jede Ionenart als Ortsfunktion angibt. Von den in dieser Gleichung auftretenden vier unbekannten Funktionen werden zwei dadurch eliminiert, daß im Gleichgewicht eine \textit{Maxwell-Boltzmann}sche Verteilung vorliegen soll. Es bleiben als unbekannte Funktionen die mittlere Geschwindigkeit eines Ladungsträgers unter dem Einfluß einer konstanten kraft und eine mittlere Gegenkraft, die ein bewegter Ladungsträger überwinden muß. Für Elektronen werden beide Größen berechnet, unter der Annahme, daß das Plasma aus ``Riesenatomen'' besteht, die sich gegenseitig überdecken können. Weiter wird gezeigt, wie sich Strönungen in einem homogenen Plasma ausgleichen können.
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