On the definiton of distance in general relativity. (Q561292)

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scientific article; zbMATH DE number 2548078
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    English
    On the definiton of distance in general relativity.
    scientific article; zbMATH DE number 2548078

      Statements

      On the definiton of distance in general relativity. (English)
      0 references
      1933
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      Verf. beabsichtigt, die von \textit{E. T. Whittaker} (On the definition of distance in curved space and the displacement of the spectral lines of distance sources. proceedings Royal Soc. London (A) 133 (1931, 93-105; F. d. M. 57) und \textit{R. C. Tolman} (1930; F. d. M. \(56_{\text{II}}\), 1365) mit astronomischen Hilfsmitteln entwickelten Methoden der Distanzbestimmung im Raum-Zeit-Kontinuum der allgemeinen Relativitätstheorie in mathematisch exaktere Form zu bringen. Bei diesen Methoden kommt es letzthin auf einen Vergleich von absoluter und scheinbarer Helligkeit der entsprechenden Objekte (außergalaktische Nebel usw.) an (Distanz \(\Delta\)) oder auch auf einen Vergleich ihrer absoluten und scheinbaren Größe (Distanz \(\Delta'\)). Verf. versteht von vornherein unter ``Distanz'' eine invariante Verknüpfung zweier auf bestimmten Weltlinien, die zwei Partikel darstellen, gelegenen Weltpunkte. Die beiden Partikel heißen ``Stern'' und ``Beobachter''. Um astronomische Bedeutung zu erhalten, liegen die durch diese Definition verknüpften Weltpunkte notwendig auf einer Nullinie der vierdimensionalen Maßbestimmung. Denn astronomische Beobachtungen vermitteln die Lichtbahnen, d. h. die Isotropen des Raum-Zeit-Kontinuums. Daher kann die Distanz zweier Weltpunkte nur gemessen werden, wenn ihr ``Intervall'' verschwindet. Im Gegensatz zum Intervall ist der Distanzbegriff nicht symmetrisch, da erstens die Fortpflanzungsrichtung der Lichtbahn einseitig vom ``Stern'' zum ``Beobachter verläuft, zweitens die Weltlinien sich verschieden verhalten können. So erscheint die Distanz \(\Delta\) unabhängig von der Weltlinie des Beobachters, diejenige \(\Delta'\) dagegen unabhängig von der Weltlinie des Sterns. Maßgebend ist von diesem Standpunkt der allgemeinen Relativitätstheorie stets die örtlich beschränkte Zerspaltung des Kontinuums in Raum und Zeit durch den Beobachter, dessen ``Lokalraum'' aus der Nachbarschaft aller Weltpunkte besteht, die er als gleichzeitig ansehen kann.
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