Beiträge zum kosmologischen Problem und zur Lichtausbreitung in Schwerefeldern. (Q561313)
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scientific article; zbMATH DE number 2548090
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Beiträge zum kosmologischen Problem und zur Lichtausbreitung in Schwerefeldern. |
scientific article; zbMATH DE number 2548090 |
Statements
Beiträge zum kosmologischen Problem und zur Lichtausbreitung in Schwerefeldern. (English)
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1933
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Inhaltsübersicht: Teil I: Bestimmung von strengen Lösungen der \textit{Einstein}schen Feldgleichungen: \S \,1 Vorläufige Problemstellung; \S \,2 Aufstellung der Feldgleichungen; \S \,3 Diskussion der Lösungen; \S \,4 Erweiterte Problemstellung; \S \,5 Betrachtungen zu den erhaltenen Lösungen. - Teil II: Spezielle Probleme in nichtstatischen Räumen konstanter Krümmung: \S \,6 Energie- und Impulsverhältnisse in der räumlich geschlossenen Welt; \S \,7 Übertragung der \textit{Hertz}schen Lösung auf nichtstatische Räume konstanter Krümmung; \S \,8 Zur Lichtausbreitung; \S \,9 Rotverschiebung und scheinbare Helligkeit. - Teil III: Thermodynamik der Strahlung in der allgemeinen Relativitätstheorie: \S \,10 Statische Maßbestimmungen; \S \,11 Nichtstatische Maßbestimmungen. Einleitend bemerkt Verf. unter anderem: ``Die mit dem kosmologischen Gliede versehenen Geldgleichungen ergeben nur eine statische Lösung zum kosmologischen Problem, die einer mit Materie erfüllten Welt entspricht, die \textit{Einstein}sche Zylinderlösung. Es hatte den Anschein, als ob die allgemeine Relativitätstheorie die Frage nach der Beschaffenheit des Raumes im Großen eindeutig beantworten könne. Das änderte sich, als man der Welt nichtstatischen Charakter zuschrieb. Es zeigte sich nämlich, daß man, bei Voraussetzung homogener Massenverteilung und sphärischer Welt, eindeutige Aussagen über die Art der zeitlichen Veränderung der Raummetrik nur dann machen kann, wenn man das kosmologische Glied unterdrückt. Die folgenden Untersuchungen und inzwischen von \textit{O. Heckmann} veröffentlichte Arbeiten (Über die Metrik des sich ausdehnenden Universums, Nachrichten Göttingen 1931, 126-130; Die Ausdehnung der Welt in ihrer Abhängigkeit von der Zeit, Nachrichten Götingen 1932, 97-106; F. d. M. 57, 58 (JFM 57.0058.*)) weisen nach, daß die Feldgleichungen in genau derselben Weise wie mit sphärischen, auch mit hyperbolischen und euklidischen Räumen verträglich wind. Weiter werden Lösungen der Feldgleichungen angegeben, die wohl homogene Massenverteilungen, aber keine Geometrie (räumlich) konstanter Krümmung im Streckenraum und solche, die weer räumlich konstante Massendichte noch eine Geometrie konstanter Krümmung im dreidimensionalen Raume aufweisen''. Dayu sei hier nich bemerkt: Zu \S \,1: Verf benutzt die folgende Maßbestimmung: \[ ds^2 = P^2(x^1, x^2, x^3, x^4) \sum \gamma _{\kappa \lambda } dx^{\kappa } dx^{\lambda } + dx^{4^2} \quad (x^4 = ct); \] die ternäre Form \(\gamma _{\kappa \lambda } dx^{\kappa } dx^{\lambda } \) bedeutete den definiten Maßtensor irgendeines statischen dreidimensionalen Raumes. Für den Energietensor \(T_{\kappa }^i\) gelte: \(T_{\kappa }^i = 0 (i = 1, 2, 3, 4; \kappa = 1, 2, 3), T_4^4 = -c^2\mu \) (\(\mu \) = Massendichte). Zu \S \,2: \(P\) und \(\gamma _{\kappa \lambda }\) sind so zu bestimmen, daß das \textit{Einstein}sche Gleichungssystem \[ R_{ik} + \lambda g_{ik} = -\kappa (T_{ik} - \frac 12 Tg_{ik}) \] erhüllt ist (\(\kappa \) Gravitationskonstante, \(T = T^i_j\)). Die Rechnung benützt \textit{J. A. Schoutens} Satz über die Konformkrümmungsgröße dreidimensionaler Räume und gewinnt als Lösungen nur \(\lambda \)-Räume konstanter Krümmung \(K\) (\(K = 1\) entspricht der \textit{Friedmann-Lemaître}schen Lösung). Zu \S \,4 Während \textit{Friedman-Lamaître} und \textit{de Sitter} sphärische Struktur, \textit{Tolman} zentrische Symmetrie im Streckenraum nichtstatischer Linienelemente voraussetzen, verlangt Verf. allgemeiner lediglich für eine Schar von Koordinatenhyperflächen (etwa \(x_3\) = const) nicht sphärische, sondern nur eine Geometrie konstanter Krümmung, stellt entsprechende Linienelemente auf und diskutiert das (zeitliche) Verhalten ihrer Koeffizienten in physikalischer Hinsicht. Zu \S \,6: Die Gesamtenenergie der nichtstatischen, räulich geschlossenen Welt ist direkt proportional zum Weltradius und daher zeitlich veränderlich, der Gesamtimpuls des Weltalls verschwindet. Zu \S \,10: Hier gewinnt Verf. eine Verallgemeinerung eines \textit{Clausius}schen Theorems auf beliebige statische Maßbestimmungen (in \S \,11 eine entsprechende für nichtstatische Maßbestimmungen).
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