On Eddington's problem of the expansion of the universe by condensation. (Q561317)
From MaRDI portal
| This is the item page for this Wikibase entity, intended for internal use and editing purposes. Please use this page instead for the normal view: On Eddington's problem of the expansion of the universe by condensation. |
scientific article; zbMATH DE number 2548092
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| default for all languages | No label defined |
||
| English | On Eddington's problem of the expansion of the universe by condensation. |
scientific article; zbMATH DE number 2548092 |
Statements
On Eddington's problem of the expansion of the universe by condensation. (English)
0 references
1933
0 references
Das Problem der expandierenden Welt ist von \textit{Eddington, McCrea, McVittie} und \textit{Lemaître} mehrfach schon in folgender Formulierung behandelt worden: Die Materie sei zunächst in der Welt gleichmäßig verteilt, die Welt selbst vom Typus der statischen \textit{Einstein}schen Zylinderwelt jedoch labil vorausgesetzt. Dann beginne ein Kondensationsprozeß der Materie. Bedeutet dies zwangsläufig eine Expansion der Welt im \textit{Friedmann-Lemaître}schen Sinne? Entsteht durch einen derartigen Kondensationsprozeß ein Materiekern vom Radius \(r_m\) innerhalb eines Raumgebietes vom Radius \(r_0\), so verwendet Verf. innerhalb \(r_m\) die (\textit{Schwarzschild}sche) Gravitationsmetrik: \[ ds^2 = \left [1-\left (\frac {r}{A}\right )^2\right ]^ {-1} dr^2 + r^2(d\Theta ^2 + \sin ^2\Theta d\Phi ^2) - V^2 dt^2 \quad (0\leq r\leq r_m), \] im Zwischengebiet die (\textit{Schwarzschield}sche) Gravitationsmetrik: \[ ds^2 = -\frac {dr^2}{1-\frac 13 \lambda r^2 -\frac {\alpha }{r}} + r^2(d\Theta ^2 + \sin ^2 \Theta d\Phi ^2) - c^2\left (1-\frac 13 \lambda r^2 - \frac {\alpha }{r}\right ) dt^2 \quad (r_m \leq r \leq r_0), \] schließlich außerhalb \(r_0\) die \textit{Einstein}sche Zylindermetrik: \[ ds^2 = \frac {dr^2}{1-\lambda r^2} + r^2(d\Theta ^2 + \sin ^2 \Theta d\Phi ^2)-c^2dt^2 \quad (r\geq \nu _0). \] Die Größen \(r_m\) und \(r_0\) werden relativ zum Radius \(\frac {1}{\sqrt {\lambda }}\) des \textit{Einstein}schen Universums vergleichsweise sehr klein angenommen. Verf. nimmt nun an, die äußerste der drei Zonen beharre im Zustand der statischen \textit{Einstein}schen Gravitationsmetrik während und nach dem Kondensationsprozeß. Dann ergibt sich jedoch aus den Stetigkeitsforderungen längs der Begrenzungen \(r_m\) und \(r_0\) für den Betrag an Materie und Energie im Kondensationskern ein größer Wert als ursprünglich innerhalb \(r_0\) zur Verfügung stand. Daraus wird dann auf die notwendig einsetzende Expansion aus dynamischen Gleichgewichtsgründen geschlossen.
0 references