Einige die Quantenmechanik betreffenden Erkundigungsfragen. (Q561376)

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scientific article; zbMATH DE number 2548127
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    Einige die Quantenmechanik betreffenden Erkundigungsfragen.
    scientific article; zbMATH DE number 2548127

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      Einige die Quantenmechanik betreffenden Erkundigungsfragen. (English)
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      1933
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      Erwiderung auf einige von \textit{P. Ehrenfest} (Einige die Quantenmechanik betrefenden Erkundigungsfragen, Z. f. Physik 78 (1932), 555-559; F. d. M. 58) gestellte Fragen zur Quantenmechanik. Zunächst untersucht Verf. die Rolle der imaginären Einheit und den Begriff der räumlichen Wahrscheinlichkeitsdichte eines Teilchens. Verf. formuliert für das den Zustand beschreibende Wellenfeld eine Reihe von Axiomen, von denen wir als wesentlich das Wahrscheinlichkeitsaxiom anführen: Die Wahrscheinlichkeit \(W(\vec {x},t)dx_1, dx_2, dx_3\) daß das Teilchen (bei Abwesenheit äußerer Felder) zur Zeit \(t\) sich in \(\langle \vec {x}, \vec {x} + d\vec {x}\rangle \) befindet, ist ein stets sinnvoller Begriff. Für \(W\) gilt:(1) \(W(\vec {x},t)\geq 0\), (2) \(\int W(\vec {x},t) dx_1, dx_2, dx_3 = 1\). Es zeigt sich, daß in der Quantenmechanik zwei reelle Skalare und damit die imaginäre Einheit auftreten, wenn eine Wahtscheinlichkeitsdichte \(W\) gesucht wird, die die Forderungen (1) und (2) befriedigt und in der die zeitlichen Ableitungen der \(\psi \) nicht auftreten. Verlangt man weiter, daß \(W\) von den \(\psi _{\varrho }(\vec {x},t)\) als einfachste Möglichkeit quadratisch abhängen soll, so kommt man im unrelativistischen Fall (abgesehen von einer komplizierteren Möglichkeit, die mit einem einzigen reellen Skalar auskommt) zu dem Ausdruck \(W=\psi ^ *\psi \). Im relativistischen Fall kommt man auf die \textit{Dirac}-Gleichung. Um Fragen nach der Analogie zwischen Photonen und Elektronen zu behandeln, unterscheidet Verf. große Felder und kleine Felder. Die ersteren werden durch eine große (oft unbestimmte) Zahl von Teilchen beschrieben, während die letzteren einem einzigen Teilchen zugeordnet werden. Mit \textit{Ehrenfest} ist Verf. der ansicht, daß für das photon kein Viererstrom existiert, der die Kontinuitätsgleichung befriedigt und positiv definite Dichte hat. Beim Photon fehlt also ein Wahrscheinlichkeitsdichtbegriff. Ein weiterer Unterschied zum Materieteilchen besteht darin, daß Photonen negativer Energie fehlen. Zum Schluß macht Verf. einige Bemerkungen zur Formulierbarkeit als Nahewirkungstheorie.
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