Die Integralgleichung der physikalischen Geodäsie. (Q561925)
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scientific article; zbMATH DE number 2548444
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Die Integralgleichung der physikalischen Geodäsie. |
scientific article; zbMATH DE number 2548444 |
Statements
Die Integralgleichung der physikalischen Geodäsie. (English)
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1933
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Eine auf der Kugel \(S\) ausgebreitete störende Schicht von der Flächendichte \(\mu \) habe das Potential \[ T=\int _S\frac {\mu d\sigma }{r}, \] die Gesamtmasse der störenden Schicht verschwinde: \[ \int _S \mu d\sigma =0. \] Indem Verf. obigen Integralwert für \(T\) in eine bereits von \textit{Helmert} herrührende Formel einsetzt, findet er als ``Integralgleichung der physikalischen Geodäsie'' zur Bestimmung von \(\mu \) die folgende: \[ 2\pi \mu - \frac {3}{2R}\int _S \frac {\mu d\sigma }{r}+(\gamma _0 -g)=0 (\gamma _0=\text{Normalschwere}). \] Darin bedeutet \(r\) den Abstand des Elements \(d\sigma \) vom Aufpunkt, auf den sich die gesuchte Funktion \(\mu \) und die gegebene Ortsfunktion \(g\) beziehen. Setzt man in diese Integralgleichung die bekannten Kugelfunktionsentwicklungen für \(\mu \) und \(T\) ein, so erhält man leicht die \textit{Stokes}sche Summationsformel \[ S(\psi )=\sum _{n=2}^\infty \frac {2n+1}{n-1}P_n(\cos \psi ). \] Sucht man die angegebene Integralgleichung mit Hilfe iterierter Potentiale der einfachen Kugelschicht zu lösen, so erhält man für das störende Potential \(T\) eine \textit{Neumann}sche Reihe, die bereits von \textit{Poincaré} angegeben wurde. (IV 13.)
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