Interne Wellen. (Q562009)

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scientific article; zbMATH DE number 2548496
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    English
    Interne Wellen.
    scientific article; zbMATH DE number 2548496

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      Interne Wellen. (English)
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      1933
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      \textit{Helland-Hansen} und \textit{Nansen} haben als erste große Schwankungen der Isohalinen und Isothermen im offenen Meer nachgewiesen und als interne Wellenbewegung gedeutet; spätere Expeditionen haben diese Beobachtungen und ihre Deutung bestätigt. In Erweiterung der üblichen theoretischen Ansätze für die Untersuchung dieser internen Wellen betrachtet Verf. den allgemeinen Fall, daß die Dichteverteilung mit der Tiefe beliebig vorgegeben ist, setzt aber im übrigen Inkompressibilität voraus. Für die Vertikalkomponente \(w\) der Wellenbewegung ergibt sich alsdann bei Außerachtlassung der Erdrotation die Differentialgleichung \[ \frac {d}{dz}\left (\varrho _0 \frac {d w}{d z}\right ) - \lambda ^2 \left (g\frac {d\varrho _0}{dz}+\sigma ^2 \varrho _0 \right )=0, \] die mit den Grenzbedingungen \[ w=0 \text{ für }z=0, \frac {d w}{d z}=\lambda ^2 gw \text{ für } z=h \] zu lösen ist. Die Mitberücksichtigung der Erdrotation ändert nur den außerhalb der letzten Klammer stehenden Faktor. Für die praktische Bestimmung möglicher interner Wellen ist noch die Gliederung des Meeres in drei Schichten - Tiefenwasser von \(z=0\) bis \(z=h_1\), Übergangswasser von \(z=h_1\) bis \(z=h_1+h_2\) und Oberflächenwassser von \(z= h_1+h_2\) bis \(z=h_3\) - zu berücksichtigen, während andererseits in der obigen Differentialgleichung noch gewisse Vernachlässigungen - \(\frac {\sigma ^2}{g}\) klein gegen \(\frac {1}{\varrho }\frac {d\varrho }{dz}\) usw. - möglich sind, so daß die Integrationsaufgabe zum Schluß \[ \frac {d^2w}{dz^2} - \frac {\lambda ^2}{\varrho }g\frac {d\varrho }{dz}w=0 \] mit den Grenzbedingungen \[ h_1\frac {dw}{dz} -w=0 \text{ für } z=h_1, h_3\frac {dw}{dz}+w=0 \text{ für } z=h_1+h_2 \] lautet. Für \( \frac {1}{\varrho } \frac {d\varrho }{dz}=\text{ const}\) bzw. \(\frac {1}{\varrho } \frac {d\varrho }{dz}=a (z-b)^m\) läßt sich das Integral mittels trigonometrischer bzw. \textit{Bessel}scher Funktionen ausdrücken. Die Beobachteten Werte der Dichte werden aber im allgemeinen eine abweichende Verteilung aufwiesen, so daß man auf numerische Integration angewiesen ist. Verf. gibt eine Vereinfachung der \textit{Störmer}schen numerischen Integrationsmethode und behandelt abschließend eine Reihe numerischer Beispiele.
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