Thermodynamische Begründung der atmosphärischen Stabilitätskriterien. (Q562017)

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scientific article; zbMATH DE number 2548502
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    Thermodynamische Begründung der atmosphärischen Stabilitätskriterien.
    scientific article; zbMATH DE number 2548502

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      Thermodynamische Begründung der atmosphärischen Stabilitätskriterien. (English)
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      1933
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      Die übliche Ableitung der atmosphärischen Stabilitätskriterien mit Hilfe der Auftriebsschwingungen enthält begriffliche Schwierigkeiten, die sich vermeiden lassen, wenn man allgemeine thermodynamische Überlegungen benutzt. Verf. berechnet die Änderung der Entropie beim Übergang einer Luftmasse aus einer vorgegebenen in eine benachbarte Lage, die sich mit Hilfe des \textit{Gauss}schen Satzes und der Einführung des Ausdruckes für die spezifische Entropie umformen läßt in \[ \delta S=\int \int \int \varrho \left \{c_p \frac {\partial \log T} {\partial x_i} - (c_p - c_v)\frac {\partial \log p}{\partial x_i}\right \} \delta x_i \delta \tau. \] Für die in der Meteorologie vorliegende Frage nach der Stabilität einer Schichtung (Unmöglichkeit irreversibler Zustandsänderungen) hinsichtlich adiabatischer Vorgänge ergibt sich als Kriterium, daß das Integral \(\geq 0\) sein muß. Da im Fall des Gleichgewichtes die horizontalen Ableitungen von Druck und Dichte gleich Null sind, folgt unter Verwendung der statistischen Gleichungen als Bedingung für stabile Schichtung in der Tat \[ - \frac {d T}{d z}\leq \frac {g}{R}\frac {(\varkappa -1)}{\varkappa }. \]
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