Sur la théorie de la prévision. (Q562033)
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scientific article; zbMATH DE number 2548514
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Sur la théorie de la prévision. |
scientific article; zbMATH DE number 2548514 |
Statements
Sur la théorie de la prévision. (English)
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1933
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Die Arbeit gliedert sich in zwei Kapitel. Im ersten wird die allgemeine Theorie der Felder auseinandergesetzt in einer gegen eine frühere Darstellung des Verf. (Sur la prévision mathématique par une relation générale entre l'espace et le temps, Beiträge z. Physik d. Atmosphäre 19 (1932), 123-142; F. d. M. 58) etwas erweiterten Form. Wie dort wird auch hier der grundlegende Unterschied der Entwicklungen des Verf. gegenüber den klassischen physikalischen Theorien betont, der mathematisch darin zum Ausdruck kommt, daß die Gesetze der Feldentwicklung sich nicht in Form partieller Differentialgleichungen, sondern bereits in integrierter Form darbieten. Verf. geht aus von der Tatsache, daß alle Beobachtungsgrößen der Physik in Wirklichkeit räumliche oder zeitliche Mittelwerte sind, und postuliert die Existenz eines ``principe d'évolution''. Diesem zufolge soll zwischen den Raum- und Zeitmaßen (échelle d'espace et du temps), die bei der Bildung der Mittelwerte benutzt werden, eine Beziehung existieren derart, daß die räumlichen und zeitlichen Mittelwerte der jeweils behandelten physikalischen Größe (die ``physikalischen'' Funktionen im Gegensatz zu den mathematischen, für Raum- und Zeitpunkte definierten Funktionen) identisch werden. Entscheidend für die Theorie ist dann nach Aufstellung der das ``principe d'action de contact'' ausdrückenden Gleichung \[ d \bar P (\tau )=d \bar {P} (\varrho ) \] vor allem die axiomatische Annahme, daß die Gesetze der physikalischen Erscheinungen von den für die Mittelbildung der physikalischen Größen gewählten Raum-Zeit-Maßen unabhängig sein sollen (``les lois des phénomènes doivent être invariants vis à vis de tout changement d'échelle''). Das erste Kapitel schließt mit der Aufstellung der aus den allgemeinen Prinzipien fließenden ``équations de prévision'', die dann im zweiten Kapitel auf das Problem der Wettervorhersagen angewendet werden.
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