Albertus Magnus. His scientific views. (Q562536)

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scientific article; zbMATH DE number 2548823
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    Albertus Magnus. His scientific views.
    scientific article; zbMATH DE number 2548823

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      Albertus Magnus. His scientific views. (English)
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      1932
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      Im Dezember 1931 ist \textit{Albertus Magnus} (1193--1280) durch Papst \textit{Pius XI.} heiliggesprochen und zum Kirchenlehrer erklärt worden. Verf. nimmt dies zum Anlaß, um einen Überblick über seine Arbeiten auf dem Gebiet der Naturwissenschaften zu geben. Seine gesammelten Werke, die zuerst 1651 von \textit{Jammy}, dann 1890--1898 in einem Nachdruck herausgegeben worden sind und jetzt 38 Bände umfassen, haben neben Theologie und Philosophie die Astronomie, Physik, Mechanik, Chemie, Mineralogie, Anthropologie, Zoologie, Botanik und Architektur zum Gegenstand. Verf. stellt \textit{Albert}, was die Ursprünglichkeit und Kraft als naturwissenschaftlichen Denker betrifft, zwar unter \textit{Roger Bacon}; sein Einfluß auf die Mitwelt sei aber größer gewesen. Sowohl in seinen theologisch-philosophischen, als auch in seinen naturwissenschaftlichen Werken ist \textit{Albert} stark von \textit{Aristoteles} abhängig, dessen Anerkennung und hohe Wertschätzung im Mittelalter ihm zu verdanken ist. \textit{Albert}s Bestrebungen gehen Hand in Hand mit denen seines Schülers \textit{Thomas von Aquino} (1225--1274), der seinen Lehrer zwar bald auf theologisch-philosophischem Gebiet übertreffen, ihn auf naturwissenschaftlichem aber nicht erreicht hat. Nach dieser allgemeinen Würdigung geht Verf. näher auf \textit{Albert}s Lehren in der Kosmologie, Chemie und Biologie ein. Nach Ansicht des Verf. hat \textit{Albert} auch über Mathematik geschrieben, doch sind diese Schriften nicht erhalten geblieben. Aus seinen Werken gehen aber die Ansichten \textit{Albert}s über die Stellung der Mathematik im Gesamtsystem der Wissenschaften und über ihren Gegenstand hervor. Mit einer Auseinandersetzung dieser Ansichten schließen die vorliegenden Ausführungen.
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