Analytische Funktionen einer Quaternionenvariablen. (Q563399)

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scientific article; zbMATH DE number 2549354
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    Analytische Funktionen einer Quaternionenvariablen.
    scientific article; zbMATH DE number 2549354

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      Analytische Funktionen einer Quaternionenvariablen. (English)
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      1932
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      Verf. nennt eine (reduzierte) Funktion \(w=u_0+u_1i_1+u_2i_2=f(z)\) der (reduzierten) Variablen \(z=x_0+x_1i_1+x_2i_2\) aus der Algebra der reellen Quaternionen im Bereich \(\varOmega \) des \((0,1,2)\)-Raumes analytisch vom Typus I bzw. II, wenn die Komponenten \(u_0,u_1,u_2\) folgenden Bedingungen genügen: a) Sie sind reelle, in \(\varOmega \) endliche und stetige Funktionen von \(x_0,x_1,x_2\) und besitzen stetige Ableitungen \(\frac {\partial u_l}{\partial x_k} = u_l^{(k)}\). b) In dem aus \[ 0)\sum _i u_1^{(i)} u_2^{(i)} = 0\text{ bzw. } 0)\sum _i u_i^{(1)}u_i^{(2)}=0 \] durch zyklische Vertauschung von 012 gebildeten Gleichungssystem I bzw. II sind wenigstens zwei Differentialgleichungen erfüllt, c) Im Fall I bzw. II ist \[ \sum _i u_l^{(i)2}\not \equiv 0\text{ bzw. }\sum _i u_i^{(l)2}\not \equiv 0\quad (l=0,1,2). \] Die so definierte Funktionsklasse umfaßt die analytischen Funktionen einer komplexen Variablen (\(x_2=0\)). Verf. beschäftigt sich hauptsächlich mit der Herstellung von sogenannten hyperanalytischen Funktionen, die in der Art gleichzeitig analytisch vom Typus I und II sind, daß die in I bzw. II erfüllten Gleichungen dieselben Nummern haben. Aus jeder in einem Bereich \(\omega \) der \((x_0,y)\)-Ebene analytischen Funktion \(\xi +i\eta \) der komplexen Variablen \(x_0+yi\) erhält man eine hyperanalytische Funktion \(\omega \) der Quaternionenvariablen \(z=x_0+x_1i_1+x_2i_2\) wenn man überall \(y=\sqrt {x_1^2+x_2^2}\), \(i=(x_1i_1+x_2i_2):y\) setzt. Der Bereich von \(w\) wird bei richtiger Festsetzung der Vorzeichen durch Rotation von \(\omega \) um die reelle 0-Achse erhalten. Zum Schluß wird kurz auf die singulären Gebilde einer analytischen Funktion \(w\) hingewiesen und die Möglichkeit der anlytischen Fortsetzung untersucht. Die Übertragung der Resultate auf nicht-reduzierte Variablen und Funktionen ergibt sich ohne weiteres. (IV 4.)
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