Struktur des Sonoschen Ringes. (Q563406)
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scientific article; zbMATH DE number 2549359
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Struktur des Sonoschen Ringes. |
scientific article; zbMATH DE number 2549359 |
Statements
Struktur des Sonoschen Ringes. (English)
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1932
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Ein \textit{Sono}scher Ring hat die Eigenschaft, daß jedes Ideal, abgesehen vom Nullideal, eine Hauptreihe besitzt (Teilerkettensatz und Vielfachkettensatz modulo jedes vom Nullideal verschiedenen Ideals). Die Existenz der Hauptreihe erfordert die Existenz eines minimalen Teilers eines Ideals \(\mathfrak a\) (eines echten Teilers von \(\mathfrak a\), der keinen echten Teiler von \(\mathfrak a\) echt enthält). In einem kommutativen Ring \(\mathfrak v\), in dem nur der Teilerkettensatz gültig ist, hat ein Ideal \(\mathfrak a\) dann und nur dann einen minimalen Teiler, wenn entweder ein zu \(\mathfrak a\) gehöriges Primideal teilerlos ist, oder wenn ein Totalnullteiler \(r\) von \(\mathfrak a\) (\(\mathfrak v r\equiv 0(\text{mod }\mathfrak a)\), \(r\not \equiv 0(\text{mod }\mathfrak a)\)) von endlicher Ordnung (für eine ganze Zahl \(n\) ist \(nr\equiv 0(\text{mod }\mathfrak a)\)) existiert. - Ferner genauere Untersuchung der \textit{Sono}schen Ringe. In kommutativen Ringen \(\mathfrak v\), in denen wieder nur der Teilerkettensatz gilt, werden ``Hauptreihen von Primäridealen'' \(\mathfrak q_1\subset \ldots \subset \mathfrak q_n\) betrachtet, wo also jedes Primärideal \(\mathfrak q_i\) ein echter Teiler des vorangehenden ist und kein Primärideal von \(\mathfrak v\) zwischen \(\mathfrak q_i\) und \(\mathfrak q_{i-1}\) liegt; \(\mathfrak q_i\) ist ``minimaler primärer Teiler'' von \(\mathfrak q_{i-1}\). Gehören \(\mathfrak q_1\) und \(\mathfrak q_n\) zu demselben von \(\mathfrak v\) verschiedenen Primideal, so gibt es Hauptreihen zwischen \(\mathfrak q_1\) und \(\mathfrak q_n\); die Längen zweier Hauptreihen sind identisch. Ist aber \(\mathfrak q'\) ein minimaler primärer Teiler von \(\mathfrak q\), sind \(\mathfrak p'\) und \(\mathfrak p\) die zugehörigen Primideale, \(\mathfrak p\) von \(\mathfrak v\) verschieden, ist \(\mathfrak p'\) von \(\mathfrak p\) verschieden, also \(\mathfrak p'\) echter Teiler von \(\mathfrak p\), so ist \(\mathfrak p'=\mathfrak q'=\mathfrak v\), \(\mathfrak p=\mathfrak q\). Ist für ein Primärideal \(\mathfrak q\), das zum Hauptideal \(\mathfrak v\) gehört, \(\mathfrak v/\mathfrak p\) endlich, so folgt nach \textit{Sono} die Existenz einer Hauptreihe von Primäridealen von eindeutig bestimmter Länge. Das gilt aber, wie Verf. angibt, auch, wenn \(\mathfrak v/\mathfrak q\) unendlich und jedes nicht in \(\mathfrak q\) enthaltene Element in bezug auf \(\mathfrak q\) unendliche Ordnung hat (\(\mathfrak q\) ist ein zu \(\mathfrak v\) gehöriges Primärideal erster Art).
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