Einige Bemerkungen über die Diskriminante eines algebraischen Zahlkörpers. (Q563589)

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scientific article; zbMATH DE number 2549489
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    Einige Bemerkungen über die Diskriminante eines algebraischen Zahlkörpers.
    scientific article; zbMATH DE number 2549489

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      Einige Bemerkungen über die Diskriminante eines algebraischen Zahlkörpers. (English)
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      1932
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      Es handelt sich um obere Schranken für den genauen Exponenten \(\delta \), zu dem eine Primzahl \(p\) in der Diskriminante \(D\) eines algebraischen Zahlkörpers \(K\) vom Grade \(n\) aufgeht \((p^\delta \top D)\), sowie für den genauen Exponenten \(d\), zu dem ein Primidealteiler \(\mathfrak p\) von \(p\) aus \(K\) in der Differente \(\mathfrak d\) von \(K\) aufgeht \((\mathfrak p^d\top \mathfrak d)\). Die Hilbertsche Aussage, daß für galoissche \(K\) eine nur von \(n\) abhängige obere Schranke für \(\delta \) existiert, wird mittels der bekannten Henselschen (für beliebige \(K\) gültigen) Abschätzung \[ d\le se+e-1\quad (\text{wo }\mathfrak p^e\top p, p^8\top e) \] durch wirkliche Angabe einer solchen Schranke ergänzt: \[ \delta \le an+n-1\quad (\text{wo }p^a\top n), \] ein Resultat, das auch aus der von \textit{Ø. Ore} [Math. Z. 25, 474--489 (1926; JFM 52.0154.03), insbesondere S. 489] gegebenen Bestimmung des genauen Maximums von \(\delta \) für beliebige \(K\) vom Grade \(n\) abgelesen werden kann, und das ebenfalls für beliebige \(K\) gültig ist. Verf. gibt für galoissche \(K\) einen neuen, von Hensel und Ore unabhängigen, einfachen Beweis auf Grund der Dedekindschen Differententheorie. Nach \textit{M. Bauer} [Math. Z. 16, 1--12 (1923; JFM 49.0698.02)] ist \(an+n-1\) sicher nicht das genaue Maximum von \(\delta \) für galoissche Körper. Verf. untersucht, unter welchen speziellen Bedingungen für \(p\) und \(n\) diese Schranke erreicht werden kann. Der von Bauer gegebenen notwendigen Bedingung \((p-1)\mid an\) wird die weitere notwendige Bedingung \(n\mid p^a(p-1)\) an die Seite gestellt. Diese beiden Bedingungen sind aber nicht hinreichend. Verf. bestimmt speziell alle abelschen \(K\) mit \(\delta =an+n-1\), zeigt ferner, daß ein galoisscher Körper \(K\) mit \(\delta =an+n-1\) im Falle \(a = 0\) (also \(p\mid n-1\)) zyklisch sein muß, sowie daß für \(a=1\) (also \(n=p(p-1)\)) unendlich viele solche galoissche (metazyklische) \(K\) existieren. Schließlich konstruiert er auf Grund solcher Betrachtungen allein durch Kongruenzeigenschaften charakterisierte nichtgaloissche Gleichungen.
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