Sur les jets liquides. (Q564310)

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scientific article; zbMATH DE number 2551972
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    Sur les jets liquides.
    scientific article; zbMATH DE number 2551972

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      Sur les jets liquides. (English)
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      1932
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      Eine ideale Flüssigkeit der Dichte \(\mu \) besitze das Geschwindigkeitspotential \(V\), den Druck \(p\) und stehe unter der Einwirkung von Massenkräften, deren Potential \(\Pi \) ist. Bildet sie in einer andern Flüssigkeit der Dichte \(\mu '\) einen freien Strahl, so gilt auf dessen Begrenzung \(\sigma \): \[ 2P = 2\left (\Pi - \frac {p}{\mu }\right ) = 2\Pi \left (1-\frac {\mu '}{\mu }\right ) + \text{ const.} \] Verf. entwickelt eine Methode zur Bestimmung solcher Strahlen im Dreidimensionalen, die von einer gegebenen Form der Strahlenbegrenzug \(\sigma \) ausgeht und eine dazugehörige Strömung und die möglichen festen Wände ermittelt. Führt man krummlinige orthogonale Koordinaten \(\varrho _1, \varrho _2, \varrho _3\), so daß\ \(\sigma \) die Gleichung \(\varrho _3 = 0\) erhält, so ist \(P\) auf \(\sigma \) eine gegebene Funktion von \(\varrho _1, \varrho _2\), und man löst zunächst auf \(\sigma \) die Differentialgleichung in \(\varrho _1,\varrho _2\): \[ \nabla V = 2P + h \] durch \(V = v_0(\varrho _1,\varrho _2)\) und hat dann \(V(\varrho _1,\varrho _2,\varrho _3)\) so zu bestimmen, daß\ \[ \Delta V = 0 \text{ und auf } \sigma : \;V = v_0(\varrho _1,\varrho _2),\;\frac {\partial V}{\partial \varrho _3} = 0 \] wird. Ist \(\sigma \) analytisch, so ist auf diesem Wege eine zugehörige Strömung wenigstens in der Nähe von \(\sigma \) festgelegt. Auf \(\sigma \) bewegt sich jedes Flüssigkeitsteilchen genau so, wie ein freier Massenpunkt ohne Reibung unter dem Kräftepotential \(P\) sich auf \(\sigma \) bewegt. Da man in vielen Fällen die Bewegung eines solchen Punktes kennt, kann man die entsprechenden Strömungen zofort angeben. Nach dieser Methode bestimmt Verf. in Zylinderkoordinaten diejenigen Strahlen, für die \(\sigma \) eine Rotationsfläche \(r = f(z)\) um die \(z\)-Achse und \(P\) nur von \(z\) abhängig ist (symmetrische Strahlen). Es wird dann \(v_0 = c\varphi + w_0(z)\), d.h. es überlagert sich einer zur \(z\)-Achse symmetrischen Strömung eine Zirkulation der Intensität \(c\) um diese Achse. Die Ebenen, für die \((2P+h).f^2(z) = c^2\) ist, bilden singuläre Begrenzungsebenen der Strömung, an denen die Strömungslinien in näher untersuchter Weise umbiegen. Sodann bestimmt Verf. die symmetrischen Strömungen zwischen einer freien Oberfläche \(\sigma \) und einer sehr nahe daranliegenden Wand, deren Gleichung abgeleitet wird. Wird die letzte durch eine ebenfalls freie Oberfläche ersetzt, so erhält man die Theorie der dünnen freien symmetrischen Strahlen, deren Oberflächengleichungen durch Quadraturen explizit angegeben werden. Der Schluß\ behandelt die Strömung, für die \(\sigma \) eine Kugelzone und die Massenkräfte null sind, etwas eingehender.
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