Zur ``Widerlegung'' der quasi-ergodischen Hypothese durch Prof. I. Frenkel. (Q564529)

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scientific article; zbMATH DE number 2552118
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    Zur ``Widerlegung'' der quasi-ergodischen Hypothese durch Prof. I. Frenkel.
    scientific article; zbMATH DE number 2552118

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      Zur ``Widerlegung'' der quasi-ergodischen Hypothese durch Prof. I. Frenkel. (English)
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      1932
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      Verf. knüpft an eine Aussage von \textit{I. Frenkel} an: ``Es scheint allgemein anerkannt zu sein, daß die Quasi-Ergodenhypothese (Q. E. H.) durch die Arbeiten von \textit{Poincaré} und \textit{Zermelo} vollkommen bewiesen ist. Ich bin der Meinung, daß dieser Schluß unberechtigt ist und einfach dadurch bedingt ist, daß der \textit{P.-Z.}-sche Beweis auf der Mengenlehre fundiert ist. Die Mengenlehre führt aber sehr oft auf Antinomien und muß als Beweismethode sehr vorsichtig gebraucht werden.'' \textit{Frenkel} schreitet sogar zur Widerlegung der Q.E.H. Verf. bemerkt dazu 1. Es gibt überhaupt keinen \textit{P.-Z.}-schen Beweis der Q.E.H. 2. Der ``bedingt periodische'' Charakter einer allgemeinen Bewegung eines im endlichen Volumen eingeschlossenen isolierten Systems ist gegenwärtig sehrzweifelhaft; das Verhalten eines dynamischen Systems scheint im allgemeinen viel verwickelter zu sein als im Falle der bedingten Periodizität. 3. Selbstverständlich ist eine bedingt periodische Bewegung nicht quasiergodisch. 4. Die ``Antinomien der Mengenlehre'' sind ihrer Natur und Entstehung nach aufgeklärt. 5. Ohne Mengenlehre wären wir in der theoretischen Mechanik hilflos, da die formalen Integrationsmethoden nur in den einfachsten Spezialfällen zum Ziel führen. 6. Vielleicht besteht bei \textit{Frenkel} eine Verwechslung des {it Poincaré}schen Wiederkehrsatzes mit der Q.E.H.
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