On the concave grating spectrograph, especially at large angles of incidence. (Q564580)

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scientific article; zbMATH DE number 2552154
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    English
    On the concave grating spectrograph, especially at large angles of incidence.
    scientific article; zbMATH DE number 2552154

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      On the concave grating spectrograph, especially at large angles of incidence. (English)
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      1932
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      Die Verf. dehnen die theoretische Behandlung der mit Konkavgitter ermöglichten Abbildung (Spektrallinien) bis zu Größen vierter Ordnung aus und finden, daß die Beugungsbilder einer Spektrallinie der Schärfe nach von den mit einem ebenen Gitter erhaltenen verschieden sind. Hierbei beschränken die Verf. sich aber auf im Schnitt senkrecht zur Achse des Konkargitters verlaufende Strahlen, d. h. auf das zweidimensionale Problem. Bei der Diskussion der abgeleiteten Formel bedienen sich die Verf. einer Verallgemeinerung der \textit{Cornu}schen Spirale, und zwar benutzen sie Realund Imaginärteil des Integrals \[ \int \limits _{0}^{H} e^{i(\alpha \eta + \eta ^4)} d \eta. \] als \(x\)-bzw. \(y\)-Koordinate der die Kurve darstellenden Punkte. Als auflösbar werden - in Erweiterung der Definition des Auflösungsvermögens nach \textit{Rayleigh} - zwei Spektrallinien gleicher Intensität der Wellenlängendifferenz \(\Delta \lambda \) dann angesehen, wenn das Minimum der Intensität zwischen ihnen gleich \(0,8106 (= 8/ \pi ^2)\) derjenigen der (maximalen) Intensität der Linien selbst ist. Unter Zugrundelegung dieser Definition läßt sich jedem Konkavgitter in Abhängigkeit von seiner Breite eine ``effektive Breite'' zuordnenl, die angibt, welcher Breite eines ebenen Gitters das Auflösungsvermögen entspricht. Bei annähernd streifendem Einfall ist das Auflösungsvermögen angenähert gleich dem eines gelich breiten ebenen Gitters. Es wird sodann die günstigste Gitterbreite als Funktion von Wellenlänge und Einfallswinkel bestimmt und tabellarisch dargestellt. Hiernach sind die im allgemeinen benutzten Breiten für große Einfallswinkel und kurze Wellenlängen zu breit, wie auch durch experimentelle Prüfung bestätigt werden konnte. Die Verf. behandeln weiter den Einfluß der Furchenlänge (des Gitters) und der Länge des Spaltes sowie der Anzahl der Furchen. Sie finden - indem sie ihre Untersuchungen vom zwei- auf den dreidimensionalen Fall ausdehnen -, daßes eine günstigste Furchenlänge gibt. Wenn auch längere Furchen die Abbildung nicht wesentlich verschlechtern, so liegt es doch im Interesse der Gleichmäßigkeit der Furchen, sie nicht länger als notwendig zu ziehen, da sonst der Diamant vorzeitig abgenutzt ist und dadruch die Gleichmäßigkeit der Furchen leidet. - Ferner weisen die Verf. darauf hin, daß die übliche Bedingungsgleichung für Einfalls- und Beugungswinkel \(m\)-ter Ordnung für die strengere Theorie des KOnkavgitters nicht mehr streng richtig ist, daß die Abweichung aber von geringerer Bedeutung ist. - Endlich behandeln die Verf. noch den Einfluß der Gitterjustierung relativ zum \textit{Rowland}kreis, der ungleichmäßigen Beleuchtung der Gitterfläche und der endlichen Spaltbreite.
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