Zur Abschätzung von Geoidundulationen und Abplattung. (Ergänzungen und Verbesserungen zu F. Ackerl: Das Geoid). (Q564962)

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scientific article; zbMATH DE number 2552427
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    Zur Abschätzung von Geoidundulationen und Abplattung. (Ergänzungen und Verbesserungen zu F. Ackerl: Das Geoid).
    scientific article; zbMATH DE number 2552427

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      Zur Abschätzung von Geoidundulationen und Abplattung. (Ergänzungen und Verbesserungen zu F. Ackerl: Das Geoid). (English)
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      1932
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      Verf. kritisiert die Methode von \textit{Ackerl} zur Berechnung der Geoidundulationen und der Abplattung, da dieser die Gravitationswirkung der über und unter dem betrachteten Geoidpunkt liegenden Massen vernachlässigt, indem er die Störungsmassen in eine Flächenbelegung zusammenzieht. Verf. denkt sich dagegen die störenden Massen in zwei Flächenbelegungen zusammengezogen, zwischen denen der Aufpunkt liegt. Die sich ergebende Differenz gegenüber den \textit{Ackerls}chen Werten bringt Verf. in Form einer Korrektion an diesen an, die allerdings im Falle von Isostasie in die Größenordnung der Werte selbst fällt und praktisch wegen der Unkenntnis von Dichte und Mächtigkeit der Störungsmassen unsicher ist. Auch das \textit{Clairauts}che Theorem ist wegen der über dem Geoid liegenden Massen nur bedingt anwendbar, weshalb der \textit{Ackerls}che Abplattungswert zu groß ist. Die \textit{Ackerls}che Schwereformel ist nach Ansicht des Verf. durch den zu großen Einfluß der Inselwerte (Interpolation zwischen ihnen über große Teile des Ozeans) ungeeignet. Beschränkung auf die Nordhalbkugel, wo wegen der Messungen von \textit{Vening-Meinesz} die wahre Schwereverteilung besser bekannt ist, liefert eine Schwereformel, die einen besseren Wert für die Abplattung ergibt.
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