Eine Integrationstheorie für Funktionen unendlich vieler Veränderlichen, mit Anwendungen auf das Werteverteilungsproblem für fastperiodische Funktionen, insbesondere für die Riemannsche Zetafunktion. (Q565696)

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scientific article; zbMATH DE number 2549922
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    Eine Integrationstheorie für Funktionen unendlich vieler Veränderlichen, mit Anwendungen auf das Werteverteilungsproblem für fastperiodische Funktionen, insbesondere für die Riemannsche Zetafunktion.
    scientific article; zbMATH DE number 2549922

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      Eine Integrationstheorie für Funktionen unendlich vieler Veränderlichen, mit Anwendungen auf das Werteverteilungsproblem für fastperiodische Funktionen, insbesondere für die Riemannsche Zetafunktion. (English)
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      1932
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      Verf. berichtet zunächst über die von ihm in seiner Habilitationsschrift (Über eine Lebesguesche Integrationstheorie für Funktionen unendlich vieler Veränderlichen, VII. Skand. Mathematikerkongreß, 1929, 127-138; F. d. M. \(56_{\text{I}}\), 231) aufgestellte Integrationstheorie. Sodann wird die \textit{Dirichlet}sche Reihe \(\sum \limits _1^{\infty } A_n e^{\Lambda _n s} = f(s)\), \(s = \sigma + it\), mit linear unabhängiger Exponentenfolge betrachtet. \(\gamma < \sigma < \delta \) sei ein echter Teilstreifen des absoluten Konvergenzstreifens. \(N_a (T)\) sei die Anzahl der \(a\)-Stellen von \(f(s)\) im Rechteck \(\gamma < \sigma < \delta \); \(|t|<T\). Dann existiert \[ \lim _{T \to \infty } \frac {N_a (T)}{2T} = G_a. \] Neben der Funktion \(f(s)\) wird jetzt die Funktionenmenge \[ f(s; x_1, x_2, x_3, \dots ) = \sum _{n=1}^{\infty } e^{2 \pi ix_n} A_n e^{\Lambda _n s} \] betrachet, wobei \(x_1, x_2, x_3, \dots \) unendlich viele reelle Variable bedeuten. Unter \(n_a(x_1, x_2, x_3, \dots )\) sei die Anzahl der \(a\)-Stellen von \(f(s; x_1, x_2, x_3, \dots )\) in dem festen Rechteck \(\gamma < \sigma < \delta \); \(|t| < \frac {1}{2}\) verstanden. Dann gilt \[ G_a = \lim _{T\to \infty } \frac {N_a (T)}{2T} = \int n_a (x_1, x_2, x_3, \dots ) dn_a \,. \leqno (1) \] wobei das Integral in dem eingangs erwähnten Sinn über den Raum der \(x_1, x_2, x_3, \dots \) zu erstrecken ist. Für den Spezialfall, daß \(f(s)\) gleich der \textit{Reiemann}schen \(\zeta \)-Funktion ist, wird \[ \zeta (s; x_1, x_2, x_3, \dots ) = \prod _1^{\infty } \frac {1}{1- e^{2 \pi ix_n} \frac {1}{p_n^s}} \, ; \] diese Funktionen sind für fast alle Punkte \(x_1, x_2, x_3, \dots \) bis \(\sigma = \frac {1}{2}\) regulär. Die Formel (1) kann noch über den Streifen absoluter Konvergenz hinaus ausgedehnt werden, und gilt für \(\frac {1}{2} < \sigma < \delta \) mit \(\delta > 1\). Für \(a=s\) ist \(n_a\) fast überall Null, und also \(G_a = 0\).
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