Über die asymptotischen Werte der meromorphen Funktionen endlicher Ordnung. (Q565779)
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scientific article; zbMATH DE number 2549984
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Über die asymptotischen Werte der meromorphen Funktionen endlicher Ordnung. |
scientific article; zbMATH DE number 2549984 |
Statements
Über die asymptotischen Werte der meromorphen Funktionen endlicher Ordnung. (English)
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1932
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Der bekannte, von \textit{Denjoy} vermutete und von Verf. (1930; F. d. M. \(56_{\text{II}}\), 984) bewiesene Satz, daß eine ganze Funktion der Ordnung \(k\) höchstens \(2k\) verschiedene endliche Zielwerte (asumptotische Werte) besitzen kann, kann prinzipiell nicht unmittelbar auf meromorphe Funktionen verallgemeinert werden, da es solche von vorgeschriebener endlicher Ordnung gibt, die beliebig viele Zielwerte haben. Die Verallgemeinerung gelingt indes, wenn man sich erinnert, daß den Zielwerten von \(w=f(z)\) nach \textit{Iversen} die transzendenten Singularitäten der Umkehrfunktion \(z=\varphi (w)\) entsprechen, und nur die direkten unter diesen heranzieht (\(a\) ist direkte Singularität, wenn das definierende Funktionselement bei Fortsetzung in einem Hinreichend kleinen Kreis \(|w-a|<\delta \) niemals ein reguläres oder algebraisches Element über \(a\) ergibt). In der \(z\)-Ebene ist nämlich das Gebiet, das aus \(|w-a|<\delta \) durch die die transzendente Singularität definierenden Elemente der Umkehrung entsteht, von \(a\)-Stellen von \(f(z)\) frei; also ist dort z. B. bei \(a = \infty f(z)\) regulär; in diesem Gebiete kann man dann genau die Schlußweise aus der oben zitierten Arbeit des Verf. anwenden und findet wieder, daß, wenn \(n\) die Anzahl der direkten Singularitäten der Umkehrfunktion ist, \(f(z)\) mindestens vom mitteleren Typus der Ordnung \(\frac {n}{2}\) und von regulärem Wachstum ist. Da zwischen je zwei Zielwegen mit endlicher Zielwerten einer ganzen Funktion ein Zielweg mit dem Zielwert \(\infty \) liegt und diesem stets eine direkte Singularität entspricht, so foglt aus dem Ergebnis noch der bemerkenswerte Zusatz zu dem früheren Satz über ganze Funktionen: Die Umkehrfunktion einer ganzen Funktion von der Ordnung \(k\) hat höchstens \(k\) im Endlichen liegende direkte Singularitäten; hat sie \(2k\) endliche transzendente Singularitäten, so ist keine derselben direkt.
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