Über die Abbildungen, die durch Systeme von analytischen Funktionen von mehreren Veränderlichen erzeugt werden. (Q565811)

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scientific article; zbMATH DE number 2550012
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    Über die Abbildungen, die durch Systeme von analytischen Funktionen von mehreren Veränderlichen erzeugt werden.
    scientific article; zbMATH DE number 2550012

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      Über die Abbildungen, die durch Systeme von analytischen Funktionen von mehreren Veränderlichen erzeugt werden. (English)
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      1932
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      Im ersten Kapitel behandelt Verf. Abbildungen von mehrdimensionalen Räumen durch Systeme von analytischen Funktionen mehreren komplexer Verändlichen und konvergente Abbildungsfolgen. Von den Transformationsfunktionen wird vorausgesetzt, daß sie einer normalen Familie angehören, und gezeigt: Ist \(S_1,S_2,S_3, \dots \) eine stetige konvergente Folge von analytischen Transformationen mit der Grenztransformation \(S\), und ist im Punkte \(P_0\) die Funktionaldeterminante \(\neq 0\), so läßt sich eine Umgebung \(U_{P_0}\) von \(P_0\), eine Umgebung \(U_{P'_0}\) von \(P'_0 = SP_0\) und eine natürliche Zahl \(N\) angeben, so daß die Abbildung des Gebietes \(U_{P_0}\) durch die Transformationen \(S_N, S_{N+1}, \dots \) und die Grenztransformation \(S\) topologisch und das feste Gebiet \(U_{P'_0}\) eine Teilmenge aller durch diese Transformationen gewonnenen Bilder von \(U_{P_0}\) ist. Im zweiten Kapitel werden die Folgen von eineindeutigen topologischen Abbildungen näher untersucht. Ist im Raum der \((x_1, \dots. x_n)\) eine stetige konvergente Folge von Abbildungen \(S_1,S_2, \dots. S_n, \dots \) gegeben, die ein Gebiet \(G\) topologisch transformieren, so ist die Funktionaldeterminante der Grenztransformation \(S\) entweder identisch Null, die Abbildung also ausgeartet oder \(S\) liefert ebenfalls eine topologische Abbildung von \(G\). Fordert man von der Abbildung weiter, daß sie einen inneren Punkt \(O\) von \(G\) in einen inneren Punkt \(O'\) von \(G'\) überführt und die ersten partiellen Ableitungen der Abbildungsfunktionen in \(O\) vorgeschriebene Werte haben, so gibt es höchtens eine solche Abbildung (Unitätssatz). Nach Einführrung des Begriffes Kern einer Gebietsfolge in einem Punkt wird der Hauptsatz der ganzen Theorie bewiesen: Eine Folge von Abbildungen \(S_k\) konvergiert dann und nur dann stetig gegen eine nicht ausgeartete Transformation \(S\), wenn die Folge der Bildgebiete \(G'_k\) gegen einen Kern \(G'\) mit dem Grundpunkt \(O' = SO\) konvergiert, der nicht leer ist. Im dritten Kapitel werden die analytischen Selbstabbildungen eines Gebietes betrachtet und in Beziehung zu einem Satz von \(H\). \textit{Cartan} über den absoluten Betrag der Funktionaldeterminante einer Transformation \(S\) gebracht. Das Schlußkapitel ist der Betrachtung der Maximalteiler eines Gebietes gewidmet, und als Anwendung wird der bekannte Satz bewiesen, daß Hyperkugel und Polyzylinder nicht analytisch aufeinender abbildbar sind.
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