Sur la représentation conforme des aires triplement connexes. (Q565878)
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scientific article; zbMATH DE number 2550071
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
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| English | Sur la représentation conforme des aires triplement connexes. |
scientific article; zbMATH DE number 2550071 |
Statements
Sur la représentation conforme des aires triplement connexes. (English)
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1932
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In diesen beiden Arbeiten nimmt Verf. Untersuchungen von \textit{de la Vallée Poussin} (1930, 1931; F. d. M. \(56_{\text{I}}\), 296; \(57_{\text{I}}\), 410) über die konforme Abbildung von mehrfach zusammenhängenden Bereichen auf Lemniskatenbereiche auf; unter einen solchen ist dabei ein von Kurven einer Schar \(|P(v)| = \text{const}\) begrenzter Bereich zu verstehen, wenn \(P\) ein Polynom in der komplexen Veränderlichen \(v\) ist. Wird es gegebene, als beschränkt vorausgesetzte Bereich \(\mathfrak A\) in der \(z\)-Ebene begrenzt von den einfach geschlossenen analytischen Kurven \(C_0, \dots, C_p\), wobei \(C_0\) den unendlich fernen Punkt vom Inneren trennt, so bildet man leicht durch lineare Kombinationen von Lösungen von Randwertaufgaben für den Realteil \(U\) eine in \(\mathfrak A\) eindeutige analytische Funktion \(f(z) = U + iV\), für die auf \(C_{\chi }\) gilt: \[ U = \lambda _{\chi } \quad \text{mit} \quad \lambda _0 = 0 > \lambda _1 \geq \lambda _2 \geq \dots \geq \lambda _p \,, \] während die Variation von \(V\) auf \(C_0\) gleich \(2 p \pi \), auf \(C_{\chi }\) \((\chi = 1, \dots, p)\) gleich \(-2 \pi \) ist. Die Konstanten \(\lambda _{\chi }\) \((\chi = 1, \dots, p)\) ergeben sich dabei zwangsläufig. Die Funktion \(\zeta = F(z) = e^{f(z)}\) bildet \(\mathfrak A\) ab auf eine \textit{Riemann}sche Fläche \(\sigma \), die ganz zwischen den beiden Kreisen \(| \zeta | = e^{\lambda _p}\) und \(|\zeta | = 1\) liegt, und die nach außen von dem \(p\)-mal in einem Gewinde durchlaufenen Kreis \(|\zeta | = 1\) begrenzt wird, während beim Überschreiten jedes Kreises \(\zeta | = e^{\lambda _{\chi }}\) \((\chi = 1, \dots, p)\) die Anzahl der Blätter je um 1 abnimmt. Die nähere Untersuchung der Struktur dieser Fläche bildet den Hauptgegenstand der beiden Arbeiten. Setzt man \(F(z)\) ein wenig über den Rand von \(\mathfrak A\) hinaus fort, so erhält man eine etwas erweiterte Fläche mit gewissen Verzweigungspunkten, von denen \(a\) im Innern von \(\sigma \), \(b\) auf seinem Rande liegen mögen (letztere können für \(\sigma \) selbst nicht immer als Verzweigungspunkte angesprochen werden); dann gilt die wichtige Formel: \(2a + b = 2p -2\). Für sie gibt Verf. zwei Beweise; der erste beruht darauf, daß man \(f(z)\) als ein \textit{Abel}schen Integral erster Gattung der nach \textit{Schottky} dem Bereich \(\mathfrak A\) zugeordneten algebraischen Kurve ansehen kann; der zweite benutzt das Residuenitegral \(\int \frac {f'' (z)}{f' (z)} dz\), erstreckt über den ganzen Rand von \(\mathfrak A\). Die erste Arbeit behandelt den Fall \(b=0\); hier läßt sich die Struktur von \(\sigma \) ohne Mühe völlig übersehen; außer dem \(p\)-fach durchlaufenen Kreisen \(|\zeta | = e^{\lambda _{\chi }}\); durch Einfügen je einer Kreisscheibe in diese \(p\) Randkreise und duch Anfügen des \(p\)-blättrigen, bei \(\zeta = \infty (p-1)\)-fach verzweigten Äußeren von \(|\zeta |=1\) wird \(\sigma \) zu einer \textit{Riemann}schen Fläche vom Geschlecht 0 erweitert, die durch die Umkehrung eines Polynoms \(P(v)\) \(p\)-ten Grades uniformisiert wird; man erhält einen Lemniskatenbereich, dessen Rand von Kurven gebildet wird, auf denen \[ |P(v)| = e^{\lambda _{\chi }} \quad (\chi = 0,1, \dots, p) \leqno (*) \] ist. Für \(\chi = 0\) zerfällt die durch (*) definierte Kurve nich; für \(\chi = 1, \dots, p\) besteht sie aus \(p\) einfach geschlossenen Zweigen, deren einer der Randkurve \(C_{\chi }\) entspricht. Die Abbildung ist in diesem Falle bis auf eine ganze lineare Transformation eindeutig bestimmt. - Einen etwas anderen Normaltypus für das Bild von \(\mathfrak A\) erhält man, wenn man die Fortsetzung von \(\sigma \) über \(|\zeta | =1\) hinaus durch Spiegelung vornimmt. Die zweite Arbeit behandelt den ziemlich schwer zu übersehenden Fall, daß \(b \neq 0\) ist. Daher wird er hier zunächst nur für dreifachen Zusammenhang ausgeführt. Dann ist \(b=2\), \(a=0\). \(\sigma \) kann dann beschrieben werden als eine Fläche, die entsteht, wenn man aus der zweiblättrigen Fläche, auf der \(\sqrt {\zeta }\) eindeutig ist, einen Ring \(e^{\lambda _1} < | \zeta | < 1\) ausstanzt, und dessen inneren Rand längs eines Teilbogens mit dem Winkel \(\theta \leq 2 \pi \) mit dem äußeren Rand des einblättrigen Ringes \(e^{\lambda _2} < | \zeta | < e^{\lambda _1}\) verheftet. Der Randkurve \(C_1\) entspricht dann auf \(| \zeta | = e^{\lambda _1}\) ein im negativen Sinn durchlaufener Bogen mit Winkel \(4 \pi - \theta \) und ein positiv durchlaufener mit dem Winkel \(2 \pi - \theta \). \(\sigma \) kann wieder leicht zu einer geschlossenen \textit{Riemann}schen Fläche vom Geschlecht 0 erweitert werden, wozu vor allen Dingen erst die Verheftung jener beiden Kreisringe über den vollen Umfang des inneren auszudehnen ist. Dabei entsteht eine zweiblättrige \textit{Riemann}sche Fläche mit einem Verzweigungspunkt in \(| \zeta |< 1\), dessen Wahl auf dem ursprünglich nicht verhefteten Stück von \(|\zeta | = e^{\lambda _1}\) völlig frei steht. Dementsprechend liegt nach der Uniformisierung das Bild von \(C_1\) auf einer Lemniskate mit Doppelpunkt, und zwar gehört die eine Schleife ganz zum Bilde von \(C_1\), während auf der anderen ein oder zwei vom Doppelpunkt ausgehende Schlitze liegen, die innerhalb gewisser Grenzen einparametrig frei variieren können. In diesem Falle ist also der Bildbereich nicht mehr wesentlich eindeutig bestimmt.
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