Über das Parallelschlitztheorem der konformen Abbildung schlichter Bereiche. (Q565900)

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scientific article; zbMATH DE number 2550090
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    Über das Parallelschlitztheorem der konformen Abbildung schlichter Bereiche.
    scientific article; zbMATH DE number 2550090

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      Über das Parallelschlitztheorem der konformen Abbildung schlichter Bereiche. (English)
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      1932
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      Ist \(B_n\) ein \(n\)-fach (\(n\) endlich oder unendlich) zusammenh\"ngender Bereich, der \(\infty \) im Innern enthält, so wird die Klasse der schlichten konformen Abbildungen \(f(z)\) von \(B_n\) betrachtet, deren Entwicklung bei \(\infty \) mit \[ f(z) = z + \frac {a_1}{z} + \dots \] beginnt. Es wird der genaue Wertebereich für \(a_1\) innerhalb der genannten Klasse ermittelt; es ist dies ein Kreis \(K\), dessen zur reellen Achse parallel Durchmesse von den Werten von \(a_1\) begrenzt wird, die je einem wohlbestimmten Bildbereich von \(B_n\) entsprechen, der von Schlitzen parallel zur reellen bzw. zur imaginären Achse begrenzt wird; bei endlichem \(n\) genügt diese Eigenschaft zur eindeutigen Charakterisierung dieser Bereiche, bei unendlichem \(n\) muß noch eine gewisse Minimaleigenschaft hinzugenommen werden. Den übrigen Randpunkten von \(K\) entsprechen ebenfalls Parallelschlitzbereiche mit anderen Schlitzrichtungen. Verf. gibt zwei Beweise dieses Satzes; der eine führt den allgemeinen Fall auf den für \(n=1\) zurück, der mittels des zweiten \textit{Bieberbach}schen Flächensatzes bewiesen wird; der zweite Beweis wendet die Streifenmethode des Verf. an (1929; F. d. M. \(55_{\text{II}}\), 793). Es wird noch ein ``Gleichmäßigkeitssatz'' bewiesen, dieser besagt im wesentlichen, daß bei \(n = 1 \mathfrak R (a_1) > p^* > 0\), wenn ein von einem Schlitz parallel zur reellen Achse, dessen Länge zwischen zwei endlichen und von Null verschiedenen Schranken liegt, begrenzter Bereich durch eine Funktion obiger Klasse abgebildet wird, so daß auf dem Rande des Bildbereiches die Schwankung des Imaginärteiles größer als \(p>0\) ist; dabei hängt \(p^*\) nur von \(p\) ab und geht zugleich mit diesem gegen 0. Dieser Satz ist ein wesentliches Hilfsmittel für die schließlich durchgeführte Herstellung der Parallelschlitzabbildung von \(B_n\) \((n>1)\) durch ein Iterationsverfahren.
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