Sur le troisième théorème de Fredholm relatif à une équation intégrale particulière. (Q566090)

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scientific article; zbMATH DE number 2550223
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    Sur le troisième théorème de Fredholm relatif à une équation intégrale particulière.
    scientific article; zbMATH DE number 2550223

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      Sur le troisième théorème de Fredholm relatif à une équation intégrale particulière. (English)
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      1932
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      \(\theta (z)\) sei eine in der Umgebung von \(z=\xi \) reguläre Funktion, für welche \(z=\xi \) ein anziehender Fixpunkt (\(\theta (\xi ) =\xi, |\theta '(\xi )|<1\)) ist, \(C\) sei ein ganz im Anziehungsbereich von \(\xi \) gelegener Kreis mit \(\xi \) als Mittelpunkt, und \(F(z)\), \(\psi (z)\) seien ebendort reguläre Funktionen. Verf. betrachtet alsdann die Integralgleichung \[ \varPhi (z) -\frac {\lambda }{2\pi i} \int _C \frac {F(z) \varPhi (s)}{s-\theta (z)} \,ds = \psi (z), \tag{*} \] welche der Funktionalgleichung \[ \varPhi (z) -\lambda F(z) \varPhi (\theta (z)) = \psi (z) \tag{**} \] äquivalent ist. Nach dem dritten \textit{Fredholm}schen Theorem hat (*) für einen Eigenwert der zugehörigen homogenen Gleichung dann und nur dann eine in der Umgebung von \(\xi \) { eindeutige} und stetige Lösung, wenn die rechte Seite \(\psi (z)\) gewissen Bedingungen genügt. Verf. zeigt nun aber, daß auch für den Fall, daß die Bedingungen nicht erfüllt sind, Lösungen existieren können, wenn man die Forderung der Eindeutigkeit fallen läßt. Zu diesem Zweck sucht er alle Lösungen der Form \[ \varPhi (z)=\sum _{i=0}^n \varPhi _i (z) \log ^{n-i} (z-\xi ) \tag{***} \] auf, worin die \(\varPhi _i (z)\) eindeutige Funktionen sind, und beweist durch Diskussion von (**): Ist in \(\theta (z) =\xi +(z-\xi ) \theta _1 (z),\; \theta _1 (\xi ) \neq 0\), so gilt: Erfüllt \(\psi \) für den Eigenwert \(\lambda =\lambda _p\) die \textit{Fredholm}sche Bedingung, so existiert nur die eindeutige und keine logarithmische Lösung; ist aber die Bedingung nicht erfüllt, so existiert eine logarithmische Lösung der Form (***) mit \(n=1\). Anschließend wird noch der Fall \(\theta _1 (\xi ) =0\) behandelt; zum Schluß wird auf einige Verallgemeinerungen hingewiesen. (IV 4.)
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