Lezioni sulla teoria delle superficie algebriche. (Q567589)

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scientific article; zbMATH DE number 2551357
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    Lezioni sulla teoria delle superficie algebriche.
    scientific article; zbMATH DE number 2551357

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      Lezioni sulla teoria delle superficie algebriche. (English)
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      1932
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      Die Schrift gibt eine lehrbuchmäßige Darstellung und Zusammenfassung der von der italienischen Geometerschule (\textit{Castelnuovo, Enriques, Severi}) auf der Grundlage der \textit{Noether}schen Gedankengänge entwickelten Geometrie der algebraischen Flächen, d. h. der Invariantentheorie dieser Flächen gegenüber birationalen Transformationen. Behandelt wird demgemäß nur die algebraisch-geometrische Theorie dieser Flächen, die transzendente und topologische Theorie sind beiseite gelassen. Bei der Durcharbeitung des Stoffes sind viele Beweise ser originalabhandlungen erheblich vereinfacht worden. Inhalt: 1.) Lineare Kurvensysteme. 2.) Kovariante und invariante Linearsysteme. 3.) Die adjungierten Flächen. 4.) Das arithmetische Geschlecht und die Übertragung des Riemann-Rochschen Satzes. 5.) Über die Klassifikation der Flächen, insbesondere der regulären Flächen. Die eingehende Klassifikationstheorie, die Kennzeichnung der irregulären Flächen mittels kontinuierlicher Kurvensysteme und die Analyse der Flächen vom Geschlecht \(p_g = 0\) sind in dem Buche nicht enthalten; sie haben in einer anschließenden Schrift (1934; JFM 60.1279.*-1280) ihre Darstellung gefunden. Zunächst wird die Theorie der linearen Kurvensysteme besprochen, ihre Charaktere definiert, die eindeutige Ergänzung zu vollständigen Systemen vollzogen und deren Addition und Subtraktion erklärt. Die Eindeutigkeitssätze, insbesondere der \textit{Brill-Noether}sche Restsatz, geben die Möglichkeit der Definition virtueller Charaktere für reduzible Systeme oder Einzelkurven. Das \textit{jacobi}sche System eienes Linearsystems ist bei birationalen Transformationen der Fläche kovariant; auf Grund seiner Funktionalgleichung kommt man zur Definition eines invarianten Kurvensystems, des kanonischen Systems, dessen Charaktere, sowie die Charaktere seiner Vielfachen, birationale Invarianten der Fläche, nämlich die Geschlechter \(p_g, p^{(1)}, P_2, \dots \) liefern. Aus dem \textit{Jacobi}schen System gewinnt man weitere kovariante Linearsysteme, die adjungierten Systeme; die einfach-adjungierten Kurven \(C^\prime \) schneiden auf den Kurven \(C\) eines Linearsystems im Normalfalle Gruppen der kanonischen Schar aus. Der tatsächlichen Gewinnung ko- und invarianter Systeme an einem gegebenen projektiven Flächenmodell ist der nächste Abschnitt, die Theorie der adjungierten und subadjungierten Flächen, gewidmet; hier erläutern zahlreiche Beispiele und eine Fülle verschiedenartiger Methoden das schwierige Gebiet; bemerkenswert ist eine eingehende Diskussion des Einflusses der Flächensingularitäten und der Fundamentalkurven auf die adjungierten Flächen. Das vierte Kapitel beginnt mit der Ableitung der Postulationsformeln für eine Kurve und der darauf gegründeten Berechnung des arithmetischen Geschlechts \(p_a\) einer Fläche in der Normalform des \(S_3\). Es folgt der Nachweis, daß \(p_g - p_a\) mit dem maximalen Dimensionsdefekt der Schnittschar \(C^\prime | C\) auf \(C\) übereinstimmt und daher \(p_a\) eine neue birationale Invariante ist. Darauf gründet sich der Beweis des \textit{Riemann-Roch}schen, der die Dimension eines vollständigen Kurvensystems bestimmt; als Anwendung desselben ergibt sich die Einteilung aller Flächen in solche, die zu Regelflächen äquivalent sind, und solche, auf denen durch birationale Abbildung alle ausgezeichneten Kurven beseitigt werden können. Die weitausgreifenden Sätze dieses Kapitels werden im Schlußabschnitt an Beispielen illustriert, zunächst an den Flächen mit \(p_a = p_g = 1\). Die nächsten Entwicklungen beschäftigen sich mit der Konstruktion der kanonischen Flächen, d. h. derfenigen, deren Hyperebenenschnittsystem mit dem kanonischen zuasmmenfällt. Es folgt eine eingehende Theorie der Doppelebenen, die Berechnung ihrer Invarianten aus den projektiven Charakteren der Übergangskurve und die Analyse der rationalen Doppelebenen mit dem exakten Nachweis ihrer Einteilung in die drei von \textit{Noether} gefundenen Typen. Den Abschluß gefundenen Typen. Den Abschluß bildet der Beweis des \textit{Castelnuovo}schen Satzes, daß \(p_a = P_2 = 0\) die notwendige und hinreichende Bedingung für die Rationalität einer Fläche darstellt, und des Satzes von der Rationalität der ebenen Involutionen. In diesem letzten Teil des Buches wird der Leser sehr viele neue Methoden und Beweiskürzungen finden.
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