Sur le théorème de Grace et les relations algébriques analogues. (Q568286)

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scientific article; zbMATH DE number 2552889
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    Sur le théorème de Grace et les relations algébriques analogues.
    scientific article; zbMATH DE number 2552889

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      Sur le théorème de Grace et les relations algébriques analogues. (English)
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      1932
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      Als \textit{Grace}sches Theorem bezeichnet man den folgenden Satz: Sind zwei Gruppen von je \(n\) Punkten der \textit{Gaus}schen Ebene: \[ x_1,\dots,x_n;\,y_1,\dots,y_n \] gegeben, die durch die Beziehung \[ s_n-\frac 1{\binom n1}s_{n-1}\sigma _1+\frac 1{\binom n2}s_{n-2}\sigma _2+\dots +(-1)^{n-1} \frac 1{\binom n{n-1}}s_1\sigma _{n-1}+(-1)^n\sigma _n=0\tag{1} \] miteinander verbunden sind, wo \(s_1,\dots,s_n\) und \(\sigma _1,\dots,\sigma _n\) die elementaren symmetrischen Functionen der \(x_i\) und \(y_i\) bezeichnen, so enthält jeder abgeschlossene Kreisbereich, der alle \(x_i\) enthält, mindestens einen der Punkte \(y_i\) (1901; F. d. M. 32, 673). Verf. betrachtet diesen Satz als Spezialfall der folgenden allgemeineren Fragestellung: Welchen Bedingungen muß\ die zwischen den Punkten \(x_1,\dots,x_n;\,y_1,\dots,y_m\) bestehende und in den \(x_i,y_i\) algebraische symmetrische Relation \[ \varphi (s_1,\dots,s_n,\sigma _1,\dots,\sigma _m)=0\tag{2} \] genügen, damit jeder abgeschlossene Kreisbereich, der alle \(x_i\) enthält, mindestens eins der \(y_i\) enthält? Wenn das Polynom \(\varphi (s_1,\dots,s_n,\sigma _1,\dots,\sigma _m)\) vom Grade \(h\) ist in Bezug auf jedes \(x_i\), vom Grade \(k\) in Bezug auf jedes \(y_i\), so nennt Verf. eine diese Forderung erfüllende Beziehung der Form (2) eine \textit{verallgemeinerte Apolarität} vom Typ \((n,m;h,k)\). Ausgehend von der Feststellung, daß\ jede Apolarität invariant ist gegenüber \textit{derselben} linearen Transformation der \(x_i\) und \(y_i\), gelangt Verf. zu notwendigen und hinreichenden Bedingungen dafür, daß\ (2) eine verallgemeinerte Apolarirät ist. Hierin ist auch ein neuer Beweis des \textit{Grace}sches Satzes enthalten. Auch die Frage, in welchen Gebieten die Nullstellen der Ableitungen einer rationalen Funktion \[ f(z)=\frac {a_1}{z-x_1}+\frac {a_2}{z-x_2}+\dots +\frac {a_n}{z-x_n}\tag{3} \] liegen, wenn man die Pole \(x_1,\dots,x_n\) vorgibt und die Koeffizienten \(a_i\) variabel läßt, führt Verf. auf die Betrachtung etwas allgemeinerer derartigen Relationen zurück und beweist den folgenden Satz: Wenn die Punkte \(x_1,\dots,x_n\) voneinander verschieden sind und alle auf dem Kreise \(\Gamma \) liegen, so haben alle Ableitungen der Funktion (3) mindestens eine Nullstelle in jedem der von \(\Gamma \) begrenzten abgeschlossenen Kreisbereiche.
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