A practical method for the modular representation of finite operations and relations. (Q568342)

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scientific article; zbMATH DE number 2552929
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    English
    A practical method for the modular representation of finite operations and relations.
    scientific article; zbMATH DE number 2552929

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      A practical method for the modular representation of finite operations and relations. (English)
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      1932
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      Offenbar läßt sich jeder Operator \(O\), der, auf die \(p\) Elemente \(0,1,2,\dots,p-1\) ausgeübt (\(p\) Primzahl), nicht aus diesem Bereich herausführt, durch ein Polynom von höchstens \(p-1\)-tem Grade \[ f(x)\equiv c_0+c_1x+\dots +c_{p-1}x^{p-1}\mod p \] darstellen. Die Verf. behandeln das Problem der tatsächlichen Berechnung einer solchen Funktion und zwar mit gewaltigen Erweiterungen: (A) Es werden Operatoren besprochen, die einem \(m\)-dimensionalen Vektor aus diesen Zahlen \[ (x_1,x_2,\dots,x_m) \] eine solche Zahl zuordnen. (B) Weiter wird auch der Fall berücksichtigt, daß\ für irgendwelche der erwähnten \(m\)-tupel der Operator nicht definiert ist. (C) Endlich wird auch der Fall besprochen, wo für \(p\) eine beliebige Zahl \(n\), nicht Primzahl, eintritt. (A) Sei zunächst \(n=p=\) Primzahl. Hilfsmittel ist die Einführung der Eins-Null-Funktion \[ (x_1,x_2,\dots,x_m;a_1,a_2,\dots,a_m)_p, \] die den Wert null hat außer, wenn durchweg \(x_i=a_i\) ist. \(O\) sei für alle in Betracht kommenden \(m\)-tupel definiert. Die trivialen Gleichungen \[ \begin{gathered} (x;a)_p\equiv 1-(x-a)^{p-1}\mod p,\\ (x_1,x_2,\dots,x_m;a_1,a_2,\dots,a_m)_p= (x_1;a_1)_p(x_2;a_2)_p\dots (x_m;a_m)_p\end{gathered} \] führen zu der Formel: Sei \(e_{a_1\dots a_m}\) das Element, das durch \(O\) dem Vektor \((a_1,\dots,a_m)\) zugeordnet wird. Dann wird der Operator \(O\) durch nachfolgende Funktion dargestellt (\(\text{mod }p\)): \[ \sum _{a_1=0}^{p-1}\sum _{a_2=0}^{p-1}\dots \sum _{a_m=0}^{p-1} e_{a_1a_2\dots a_m}(x_1,\dots,x_m;a_1,\dots,a_m)_p. \] (B) Es sei \(n=p\) Primzahl, aber \(O\) für die \(k\) folgenden \(m\)-tupel \[ (a_{11},a_{12},\dots,a_{1m}),\dots,(a_{k1},a_{k2},\dots,a_{km}) \] nicht definiert. Es sei dann \(O'\) jener Operator, der diesen \(m\)-tupeln den Wert null beilegt, aber sonst mit \(O\) übereinstimmt. \(\Phi \) sei die nach (A) und (B) zu \(O'\) gehörige Funktion. Dann haben wir (unter Anwendung des Querstrichs als Bruchstrich) für \(O\) die darstellende Funktion: \[ \Phi (x_1,x_2,\dots,x_m)+\sum _{i=1}^k0/\left \{1- (x_1,\dots,x_m;a_{i1},\dots,a_{im)_p}\right \}. \] (C) Ist \(n\) keine Primzahl, so sei \(p\) eine Primzahl \(>n\) (es genügt, die nächstfolgende zu nehmen). Dann verschaffen wir uns einen Operator \(O'\) für die \(m\)-tupel aus den Zahlen \(0,1,2,\dots,p-1\), der so definiert ist: Für alle \(m\)-tupel, in denen mindestens eine Zahl \(>n\) vorkommt, ist er nicht definiert und stimmt sonst mit \(O\) überein. Stellen wir dann \(O'\) nach (A) und (B) durch eine Funktion \(\Phi \) dar, so leistet \(\Phi \) auch die Darstellung von \(O\).
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