Über die Biegungs- und Drillungsschwingungen eines dünnen kreiszylindrischen Kristallstabes von beliebiger kristallographischer Orientierung. (Q569869)
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scientific article; zbMATH DE number 2554086
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| default for all languages | No label defined |
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| English | Über die Biegungs- und Drillungsschwingungen eines dünnen kreiszylindrischen Kristallstabes von beliebiger kristallographischer Orientierung. |
scientific article; zbMATH DE number 2554086 |
Statements
Über die Biegungs- und Drillungsschwingungen eines dünnen kreiszylindrischen Kristallstabes von beliebiger kristallographischer Orientierung. (English)
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1932
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Da bei Kristallstäben statische Messungen die Gefahr unzulässig großer Deformationen in sich bergen, bedient man sich zur Messung des Dehnungs- und Drillungsmoduls oftmals dynamischer Methoden. Dazu entwickelte Verf. ein experimentelles Verfahren, bei dem der zu untersuchende Stab an den Enden mit zwei symmetrischen Zusatzmassen versehen und die Drillungsgrundschwingung auf elektro-akustischem Wege gemessen wird. Dabei fand er bei Metallen mit starker elastischer Anisotropie Abweichungen zwischen theoretisch und experimentell ermitteltem Drillungsmodul, die darauf zurückzuführen sind, daß\ im allgemeinen mit der Drillung eines Kristallstabes auch eine Biegung verbunden ist und umgekehrt. Da eine Theorie solcher gekoppelter Biegungs- und Drillungsschwingungen von Kristallstäben noch fehlt, so entwickelt sie der Verf. für beliebige Orientierung der Stabachse gegen das elastische Hauptachsenkreuz auf Grund der Ansätze von \textit{W. Voigt} (Lehrbuch der Kristallphysik, Leipzig 1911; F. d. M. 42, 856 (JFM 42.0856.*)), erhält aber für die gesondert betrachteten Unterfälle ungerader bzw. gerader Ordnungszahlen sehr komplizierte Determinanten zur Bestimmung der Frequenzen, da die Eigenwerte implizite schon in den Randbedingungen enthalten sind. Es gelingt ihm aber durch ein scharfsinniges Näherungsverfahren, geschlossene Ausdrücke zu erhalten, deren gute Brauchbarkeit er durch Drillungsversuche an zwei Stäben aus Kupfereinkristall und einem Stab aus Aluminiumeinkristall erproben konnte.
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