Der Einfluß\ der Reibung auf die Form der Luftkörpergrenzflächen bei Kältevorstößen und Rückzügen (Q570547)

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scientific article; zbMATH DE number 2554565
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    Der Einfluß\ der Reibung auf die Form der Luftkörpergrenzflächen bei Kältevorstößen und Rückzügen
    scientific article; zbMATH DE number 2554565

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      Der Einfluß\ der Reibung auf die Form der Luftkörpergrenzflächen bei Kältevorstößen und Rückzügen (English)
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      1932
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      Verf. überträgt in dieser Veröflentlichung das Überstürzen der Brandungswellen, das auf Reibungseinflüsse zurückzuführen ist, auf die in der Atmosphäre erfolgenden Kaltflufteinbrüche. Auf einen mit der Geschwindigkeit \(V\) driftenden Kaltluftkeil wird die Differentialgleichung des Austauschs \[ \frac {\partial v}{\partial t} = \frac {m}{\varrho } \frac {\partial ^2 v}{\partial z^2} \] (\(v\) = Geschwindigkeit in der Höhe \(z\), \(\mu \) = virtueller Reibungskoeffizient, \(\varrho \) = Dichte) angewendet. Die Grenzbedingungen des Haftens und Übergehens in die Grundströmung sind: \[ v(0,t) = 0, \;v(\infty, t) = V. \] Dazu treten die Grenzbedingungen für die Zeit: \[ v(z,0) = V, \quad v(z,\infty ) = 0. \] (Die erste mit Ausnahme der untersten dünnen Schicht.) Die Lösung liefert über das bekannte Fehlerintegral die Geschwindigkeitsverteilung. Integration der Lösung nach \(t\) ergibt die Verrückung der einzelnen Schichten gegeneinander. Differentiation nach \(z\) liefert dann für \(z=0\) bei Gleichsetzen mit \(1/m\) (\(-m\) = Tangens des Neigungswinkels der Diskontinuität gegen die Erdoberfläche) eine Bedingung für die Zeit, die bis zum Senkrechtstellen der Diskontinuität am Boden, d. h. bis zum Einsetzen des Überstürzens, verstreicht, und zwar: \[ \tau = \frac {\pi }{4} \frac {\mu }{V^2 \varrho m^2}. \] Daraus folgt, daß\ die Ausbildung des ``Böenkopfes'' um so rascher vor sich geht, je größer die Geschwindigkeit des Vorstoßes und je größer die Neigung der Diskontinuität ist. Die Proportionalität von \(\tau \) zu \(\mu \) wird des wieteren besonders diskutiert. Verf. gibt auch eine Tabelle für \(\tau \) mit den Eingängen \(V\) und \(m\) unter Zugrundelegung eines mittleren \(\mu \) von 50 cm\({}^{-1}\)g sec \({}^{-1}\). Zum Schluß\ wird nach kurzem Eingehen auf den Kälterückzug auf die Vernachlässigungen aufmerksam gemacht; insbesondere wird der Einfluß\ der \textit{Coriolis}kraft und des Druckgradienten, die beide vernachlässigt wurden, für diese Untersuchungen als bedeutungslos gefunden.
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