Zur konformen Abbildung mehrfach zusammenhängender schlichter Bereiche. (Iterationsverfahren.) (Q572844)
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scientific article; zbMATH DE number 2556475
| Language | Label | Description | Also known as |
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| default for all languages | No label defined |
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| English | Zur konformen Abbildung mehrfach zusammenhängender schlichter Bereiche. (Iterationsverfahren.) |
scientific article; zbMATH DE number 2556475 |
Statements
Zur konformen Abbildung mehrfach zusammenhängender schlichter Bereiche. (Iterationsverfahren.) (English)
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1931
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Es werden die Aufgaben behandelt, einen beliebigen, endlich vielfach zusammenhängenden Bereich \(\mathfrak B\) auf gewisse Normalgestalten konform abzubilden, z. B. auf die längs Kreisbogen um den Nullpunkt oder längs Strecken auf Nullpunktsstrahlen aufgeschlitzte Vollebene. Diese Abbildungen werden durch Iterationsverfahren gewonnen, die das betreffende Problem für den einfach zusammenhängenden Bereich als gelöst voraussetzen. Bei der erstgenannten Aufgabe z. B. wird so verfahren: \(\mathfrak B\) liege in der \(z\)-Ebene und enthalte die Punkte Null und Unendlich. Dann wird unter den Randkomponenten eine solche, \(R_k\), ausgesucht, auf der die Schwankung \(S\) von \(\log |z|\) möglichst groß ist. Der von \(R_k\) allein begrenzte Bereich wird dann durch \(w_1 =w_1(z)\) auf einen von einem Kreisbogen um den Nullpunkt begrenzten abgebildet, so daß \(w_1(0) = 0\), \(w_1(\infty) = \infty\), \(w_1'(\infty) = 1\) ist. Ist dabei \(S > p > 0\) mit festem \(p\), so gibt es, wie sonst \(R_k\) beschaffen sein mag, eine feste Größe \(Q > 1\) mit \(\biggl|\dfrac{dw_1}{dz}\biggr|_{z=0} > Q\). Auf das Bild von \(\mathfrak B\) in der \(w_1\)-Ebene wird nun dasselbe Verfahren angewendet. Aus dem eben genannten ``Gleichmäßigkeitssatz'' zusammen mit der Tatsache der Beschränktheit von \(\biggl|\dfrac{dw}{dz}\biggr|_{z=0}\) für die Gesamtheit der schlichten Abbildungen von \(\mathfrak B\) mit obiger Normierung schließt man, daß nach endlich vielen Schritten und von da an immer alle Randkomponenten des Bildbereichs innerhalb beliebig schmaler Kreisringe liegen. Daraus folgt leicht die gleichmäßige Konvergenz des Verfahrens gegen die gesuchte Abbildung. Die Beweise, die z. T. nur skizziert sind, beruhen auf der ``Streifenmethode'' des Verf. (vgl. z. B. 1929; JFM 55.0792.*-793).
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