Zum Parallelschlitztheorem der konformen Abbildung schlichter unendlich-vielfach zusammenhängender Bereiche. (Q572845)
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scientific article; zbMATH DE number 2556476
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
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| English | Zum Parallelschlitztheorem der konformen Abbildung schlichter unendlich-vielfach zusammenhängender Bereiche. |
scientific article; zbMATH DE number 2556476 |
Statements
Zum Parallelschlitztheorem der konformen Abbildung schlichter unendlich-vielfach zusammenhängender Bereiche. (English)
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1931
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Das Problem, einen unendlich vielfach zusammenhängenden Bereich, der den unendlich fernen Punkt enthält, durch eine Funktion \(w = w (z)\) mit der Entwicklung \[ w = z + \dfrac{a_1}{z} + \dfrac{a_2}{z^2} + \cdots \] bei \(z = \infty\) auf einen von Schlitzen parallel zur reellen Achse begrenzten Bereich abzubilden, läßt bekanntlich im allgemeinen nicht nur \textit{eine} Lösung zu. Doch ist, wie \textit{Koebe} gezeigt hat (1918; F. d. M. 46, 546 (JFM 46.0546.*)), unter den konform äquivalenten Parallelschlitzbereichen genau einer durch eine gewisse Minimaleigenschaft ausgezeichnet. Hinreichend dafür, daß ein solcher Minimalbereich vorliegt, ist, daß die Projektion der Randschlitze auf die imaginäre Achse das äußere Maß Null hat, und \textit{Koebe} hat auch vermutet, diese Bedingung sei notwendig. Verf. charakterisiert nun die Minimalbereiche durch die Eigenschaft, daß sich die Modulgröße eines Rechtecks, dessen Seiten den Achsen parallel sind, und das die ganze Begrenzung umschließt, beliebig gut approximieren läßt durch die Summe der Modulgrößen von einfach zusammenhängenden, schlichten, punktfremden Streifen, die die Seiten parallel zur imaginären Achse verbinden und die ganz dem Bereich angehören. Daß sich die obere Grenze dieser Summe auch erreichen läßt, erweist sich leicht als gleichbedeutend mit der oben genannten \textit{Koebe}schen Bedingung. Auf Grund dieser Überlegungen konstruiert Verf. nun einen minimalen Parallelschlitzbereich, für den die Projektion der Schlitze auf die imaginäre Achse ein ganzes Intervall ausfüllt, womit also die \textit{Koebe}sche Vermutung widerlegt ist.
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