Über die Fundamentalgruppe der Invariantentheorie einer allgemeinen Form in mehreren Variabeln. (Q573167)
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scientific article; zbMATH DE number 2556776
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Über die Fundamentalgruppe der Invariantentheorie einer allgemeinen Form in mehreren Variabeln. |
scientific article; zbMATH DE number 2556776 |
Statements
Über die Fundamentalgruppe der Invariantentheorie einer allgemeinen Form in mehreren Variabeln. (English)
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1929
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\(F(x_0, x_1, \ldots, x_n\); \(c_0, c_1, \ldots, c_N)\) sei eine Form \(q\)-ten Grades in \(n+1\) homogenen Veränderlichen \((n \geqq 2)\). Ihre Koeffizienten \(c_i\) deuten wir als homogene Punktkoordinaten in einem \(R_N\). Transformiert man die \(x_i\) durch eine allgemeine lineare Gruppe \(X\) mit den erzeugenden Transformationen \(x_{\alpha}\dfrac{\partial f}{\partial x_{\beta}}\), so induziert man im Koeffizientenraum \(R_N\) eine projektive kontinuierliche Gruppe \(C\), die zu \(X\) mehrstufig isomorph ist. \(C\) wird ``die Fundamentalgruppe der Invariantentheorie'' der Form \(F\) genannt, und es wird bewiesen: Eine kontinuierliche projektive Gruppe \(G\) des \(R_N\), die \(C\) als Untergruppe enthält und selber in der allgemeinen projektiven Gruppe \(P_N\) des \(R_N\) enthalten ist, fällt entweder mit \(C\) oder mit \(P_N\) zusammen. Für Formen von zwei und drei Veränderlichen ist dies schon von \textit{G. Kowalewski} (1902, 1903; F.~d.~M. 33, 679; 34, 722) bewiesen worden. Hier wird dies auf \(n + 1\) Veränderliche verallgemeinert. Hierzu werden die erzeugenden infinitesimalen Transformationen der Fundamentalgruppe \(C\) in drei Klassen verteilt, die sich durch besondere Wahl der Indices in \[ c_{r_0r_1\cdots r_n} \frac{\partial f}{\partial c_{s_0s_1\cdots s_n}} = c_r \, p_s \] ergeben. Dabei ist \[ \frac{q!}{r_0!\, r_1!\cdots r_n!} c_{r_0r_1\cdots r_n} \] der Koeffizient von \(x^{r_0}_0\, x^{r_1}_1 \cdots x^{r_n}_n\) in \(F\). Die Zahlenreihe \[ g=(r_1 - s_1, \,r_2 - s_2, \ldots, r_n - s_n) \] heißt Normalgewicht der infinitesimalen Transformation \(c_r\) \(p_s\), und in der allgemeinen infinitesimalen Transformation \(T\) von \(G\) lassen sich die Glieder mit gleichem Gewicht zu isobaren Bestandteilen \(T_i\) zusammenfassen, die selber in \(G\) enthalten sind. Der Beweis des obigen Satzes geschieht dann durch Einführung von Höchstgewichten und Berechnung von Klammerausdrücken. (III 4.)
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