Projective integral invariants attached to the trajectories of differential systems. (Q573183)

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scientific article; zbMATH DE number 2556791
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    English
    Projective integral invariants attached to the trajectories of differential systems.
    scientific article; zbMATH DE number 2556791

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      Projective integral invariants attached to the trajectories of differential systems. (English)
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      1931
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      Eine bei \textit{Cartan} (Leçons sur les invariants intégraux, 1922; F.~d.~M. 48, 538) behandelte Methode, aus gegebenen Integralinvarianten andere zu konstruieren, die sich auf eine um Eins höherdimensionale Mannigfaltigkeit beziehen (siehe auch \textit{Goursat}, 1922; F.~d.~M. 48, 495), wird von Verf. im Zusammenhang mit Untersuchungen von \textit{T. Y. Thomas} (1926; F.~d.~M. 52, 732) so gedeutet: Die Gruppe der topologischen Transformationen einer Mannigfaltigkeit \(x^1,\ldots, x^n\) wird erweitert, indem eine Variable \(x^0\) (in physikalischen Anwendungen die Zeit) hinzugefügt wird, die sich gemäß \[ \overline{x}^0 = x^0 + f^0(x^1,\ldots, x^n) \] transformiert. Ist \(\xi^{\alpha}(x^1,\ldots, x^n)\) kontravariant, und genügt \(f^0(x^1,\ldots, x^n)\) der Gleichung \[ \xi^{\alpha} \frac{\partial f^0}{\partial x^{\alpha}} = 0, \] so bleibt das Differentialgleichungssystem \[ \frac{dx^{\alpha}}{d \tau} = \xi^{\alpha}(x^1,\ldots, x^n) \] (dessen Invarianten in Zukunft untersucht werden) auch bei Anwendung der erweiterten Gruppe formal unverändert. Ein Tensor heißt nun projektiv, wenn seine Komponenten von \(x^0\) unabhängig sind. Verf. stellt die notwendige und hinreichende Bedingung dafür auf, daß eine lineare oder quadratische Differentialform projektive Differentialinvariante des Differentialgleichungssystems bzw. seines Wegesystems ist. (V 6 C.)
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