Sulla algebra delle forme differenziali a coefficienti reali. (Q573229)
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scientific article; zbMATH DE number 2556834
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Sulla algebra delle forme differenziali a coefficienti reali. |
scientific article; zbMATH DE number 2556834 |
Statements
Sulla algebra delle forme differenziali a coefficienti reali. (English)
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1931
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Faßt man einen linearen homogenen Differentialausdruck \[ L[u]= \sum_{j=0}^{m} l_j(x)\, u^{(j)} \] als Differentialpolynom auf, d. h. als Element eines Bereiches, der aus einem Funktionenkörper durch Hinzunahme einer Operation \(D\), eben der Differentiation, entsteht (``differenzierbarer Funktionenkörper''), so ergibt sich sogleich die Möglichkeit einer Algebra für solche Polynome (vgl. \textit{Baer}, Sitzungsberichte Heidelberg 1927, Nr. 8, 3-13; F.~d.~M. 53, 118; \textit{Ore}, J.~f.~M. 167 (1932), 221-234, 168 (1932), 233-252; F.~d.~M. 58); man hat dabei übrigens den euklidischen Algorithmus zur Verfügung. In der vorliegenden Arbeit werden (im Anschluß an \textit{Mammana}, vgl. das folgende Referat) einige Sätze aus dieser Algebra entwickelt, wobei als Funktionenkörper der gewöhnliche Körper der reellen, entsprechend oft differenzierbaren Funktionen einer Veränderlichen zu Grunde gelegt wird. In {\S} 1 handelt es sich um die Gewinnung der ``Resultante'': Haben die ``Polynome'' \(L[u]\) und \(\varLambda[u]\) eine ``Nullstelle'' (Lösung) gemeinsam, so auch \(D(L[u]), \, D^2(L[u]),\ldots\). Man erhält so ein System von linearen Gleichungen in den Unbekannten \(u, D(u),\ldots\) und durch deren Elimination als eine notwendige Bedingung für die Existenz gemeinsamer Lösungen von \(L[u] = 0\) und \(\varLambda[u] = 0\) das Verschwinden eines dem (aus den Koeffizienten gebildeten) differenzierbaren Körper angehörigen Ausdrucks, der ``Resultante''. Diese Bedingung ist auch hinreichend. Speziell ergibt sich nun der Begriff der ``Diskriminante'' eines Differentialausdrucks \(L[u]\) als der Resultante von \(L[u]\) und seiner ``ersten Ableitung'' \(L^{(1)}[u]\); letztere ist definiert als \(L[xu] - x\,L[u]\). Dieser Definition zufolge gilt insbesondere in der betrachteten Algebra der \textit{Taylor}sche Satz für Polynome, also \[ L[hu] = h \, L[u] + \frac{h'}{1!} L^{(1)}[u] + \cdots, \] und damit der bekannte Zusammenhang zwischen vielfachen Nullstellen von \(L[u]\) und Nullstellen der höheren Ableitungen von \(L[u]\); dabei wird hier und im folgenden der Fall betrachtet, daß die betreffenden Linearfaktoren bzw. ihre Potenzen in der Zerlegung von \(L[u]\) als Rechtsfaktoren auftreten. In {\S} 2 wird die Frage nach den möglichen Vielfachheiten \textit{komplexer} Lösungen eines \textit{reellen} Differentialausdrucks behandelt. (Man beachte: Ein \textit{gewöhnliches} reelles Polynom \(n\)-ten Grades besitzt z. B. keine komplexe Nullstelle der Vielfachheit \(n - 1\).) Man findet als notwendige und hinreichende Bedingung für die Existenz einer \(m\)-fachen komplexen Lösung mit \(m \geqq \left[ \dfrac{n}{2} \right]+1\) des Differentialausdrucks \(L[u]\) von der Ordnung \(n\), daß \(L[u]\) eine \((m + 1)\)-fache reelle Lösung besitzen muß. (III 5).
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